Das Weltall
Planeten – Sterne – Galaxien
(mag).
Woran erkenne ich, ob der Mond zu- oder abnimmt? Wie heißt der Satz, mit
dem man sich die Planeten unseres Sonnensystems merken kann? Wie finde ich am
leichtesten den Polarstern? Diese und viele andere Fragen beantwortet das Sachbuch
„Das Weltall“ von Barbara Wernsing-Bottmeyer. Die Autorin erläutert die
Grundlagen der Astronomie für Kinder. Ausgehend vom Mond, der Sonne und
den Planeten zeigt sie die Sternenbilder und andere spannende Himmelsphänomene.
Die Texte sind nicht besonders lang, aber voller anschaulicher Informationen.
Kinder erfahren so kompakt die wichtigsten Grundlagen. Die Seiten über
die Sternenbilder geben anschauliche Orientierungshilfen und machen das Buch
zu einem nützlichen Begleiter und informativen Nachschlagewerk auf einer
Entdeckungsreise zu den Sternen
Die Texte sind teilweise recht anspruchsvoll, so dass die jungen Forscher vielleicht auf die Hilfe von Erwachsenen angewiesen sind. Autorin Barbara Wernsing-Bottmeyer nimmt den Wissensdrang der jungen Leser ernst, indem sie viele Fakten vermittelt. Sie hat aber auch den Anspruch, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. Für neugierige Kinder ab acht Jahren, die sich ernsthaft für Sternenkunde interessieren, ist dieses Sachbuch ein guter Einstieg in das Thema.
Die farbenfrohen Illustrationen für das Forscherbuch „Das Weltall“ von Thomas Müller geben einerseits die abendliche Stimmung beim Sternbeobachten wieder, sind aber auch sehr anschaulich und detailliert. Besonders die deutlichen Abbildungen der Sternbilder sind für die Leser eine große Orientierungshilfe am himmlischen Firmament. Thomas Müller gelingt es, wissenschaftliche Informationen und dekorative Elemente in seinen Zeichnungen perfekt zu verbinden. Schon das von ihm gestaltete Vorsatzpapier ist schön anzuschauen. Besonders gelungen ist jedoch der Vorderdeckel des Buches: Die Zeichnung von Thomas Müller zeigt die Erde, einige Planeten und viele Sterne sowie einen Kometen und einen Satelliten. Auf diese bunte Zeichnung wurde eine Folie montiert, so dass ein dreidimensionales Bild entsteht. Der Betrachter wird sofort ins Weltall hineingezogen und bewegt, begeistert von dieser optischen Spielerei, das Buch in den Händen. Entstanden ist so das perfekte Cover.
Kinder möchten jedoch nicht nur theoretisch vom Weltall lesen, sie möchten den Himmel erforschen und die vielen Sternbilder selber entdecken. Um die Entdeckungsreise am nächtlichen Himmel zu unterstützen, liegt dem Astronomiebuch „Das Weltall“ eine separate handliche Sternenkarte bei. Die drehbare Karte zeigt den mitteleuropäischen Sternenhimmel, auf der Rückseite steht eine genaue Benutzeranleitung. Der Betrachter kann mit Hilfe einer Taschenlampe und einem Kompass die hellsten Sterne und die auffälligsten Sternbilder finden. Der Clou dabei ist, dass die Karte richtig hell in der Nacht leuchtet, so dass man sie auch nach dem Ausschalten der Taschenlampe noch benutzen kann. Nicht nur die kleinen Himmelsforscher werden davon begeistert sein.
„Das Weltall“ ist ein spannendes Sachbuch für anspruchsvolle Nachwuchsastronomen!
Autorenportrait:
Barbara Wernsing-Bottmeyer, 1956 in Münster geboren, arbeitete nach ihrem Ingenieurstudium mehrere Jahre in einem großen Planetarium. Dort schrieb und illustrierte sie ihr erstes Programm für Kinder. Auch ihr erstes Kinderbuch, das 1991 im Coppenrath Verlag veröffentlicht wurde, richtete sich an kleine Sterngucker. Es folgten weitere Sach-Kinderbücher und Übersetzungen rund um die Natur und andere spannende Themen. Heute lebt sie mit ihrer Familie in einer kleinen Stadt im Emsland.
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