Lesen
Eine traumhafte Liebeserklärung an das Buch und das Lesen
(ans).
„Lesen“, das ist ein abwechslungsreicher Bildband, der Leseratten ins Schwärmen
geraten lässt. Auf vielen schwarz-weißen und farbigen Fotografien
hat Isolde Ohlbaum lesende Menschen an den verschiedensten Orten dieser Welt
abgelichtet. Die ältere Dame in einem italienischen Café, den kleinen
Jungen, der auf seinen Fantasiepfaden das alte Rom erforscht, Männern an
Bushaltestellen oder in Hängematten, Frauen auf dem Friedhof oder in der
Badewanne – all das hat Fotografin Isolde Ohlbaum
auf ihren Bildern festgehalten. Einige der Fotos wirken inszeniert, andere wie
zufällige Schnappschüsse. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie
durch das Lesen selbstvergessen wirken und die Welt um sich herum nicht mehr
wahr zu nehmen scheinen. Aber nicht nur Menschen gerieten der Fotografin dabei
vor die Linse, sondern auch Orte des Lesens und der Bücher selber, von
Buchständen bis hin zu ganz privaten, persönlichen Lesezimmern.
Schöne, tiefsinnige und nachdenklich stimmende Zitate und Texte berühmter Schriftsteller begleiten jedes Bild. Umberto Eco, Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Peter Härtling, Rainer Maria Rilke, Elfriede Jelinek und Elke Heidenreich sind neben vielen weiteren bekannten Persönlichkeiten die Zitatgeber zum Thema Bücher in diesem prächtigen Bildband. In einem persönlichen Nachwort schreibt Isolde Ohlmann über ihre Liebe zu Büchern und zum Lesen.
„Lesen“ ist ein wunderschöner Bildband, bei dem man als Bücherwurm ins Träumen gerät und am liebsten zum nächsten Buch greifen möchte.
Fotografenportrait:
Isolde Ohlbaum gilt als eine der herausragendsten deutschen Fotografinnen. Sie wurde in Moosburg/Oberbayern geboren und lebt seit ihrer Kindheit in München. Dort besuchte sie von 1970 bis 1972 die „Bayerische Staatslehranstalt für Photographie“ und ist seither freiberuflich tätig.
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