Himmlische Wunder
Die Fortsetzung des Weltbestsellers „Chocolat“
(alü).
Chocolat – ein Wort, das köstliche Erinnerungen weckt an flüssige
Schokolade, einen gemütlichen Pralinenladen und an die charmante Juliette
Binoche alias Vianne Rocher, die mit ihren appetitlichen Leckereien selbst verbitterte
Witwen zum Lächeln bringt. Erinnerungen an kleine Zaubereien, die ein wenig
Farbe in den tristen Alltag eines französischen Dorfes bringen, an Johnny
Depp als geheimnisvoll-attraktiven Hausbootbewohner Roux und an ein außergewöhnliches,
schokoladiges Osterfest. In „Himmlische Wunder“, der Fortsetzung des Bestsellers
„Chocolat“, weht ein
anderer Wind. Ein Wind, der Vianne Rocher und ihre Tochter Anouk gepackt und
fortgeweht hat aus dem kleinen Dörfchen Lansquenet-sous-Tannes, bis nach
Paris. Dort versucht sie mit ihren inzwischen zwei Töchtern Fuß zu
fassen, nachdem ihr altes Leben völlig aus dem Ruder gelaufen ist.
Doch die Vianne Rocher von damals ist nicht wiederzuerkennen in der tristschwarz gekleideten Frau, die in einem lieblos eingerichteten Geschäft im Pariser Stadtbezirk Montmartre Pralinen an Touristen verkauft – Pralinen, die sie nicht selbst macht, sondern von einer Fabrik bezieht. Ihr Freund ist ein spießiger Geschäftsmann, mit dem Vianne aus Vernunftsgründen zusammen ist – kein Vergleich zur abenteuerlichen Liebe, die sie mit Roux erlebte und die sie immer noch nicht vergessen hat. Und die kleinen Zaubereien, die damals so viel Schwung in den Alltag brachten, sind strengstens verboten. Sie will um jeden Preis „normal“ sein, bloß nicht wieder auffallen. Doch plötzlich taucht Zozie de l'Alba auf, die der alten Vianne verblüffend ähnlich ist und mit sprühendem Charme – und allerhand schwarzer Magie – aller Welt den Kopf verdreht.
In „Himmlische Wunder“, aus dem Englischen von Adelheid Zöfel übersetzt, nimmt Autorin Joanne Harris die Fäden ihres Bestsellers „Chocolat“, der es 2000 sogar erfolgreich bis ins Kino schaffte, gekonnt wieder auf und führt die köstliche Geschichte an einem neuen Ort und mit neuen Stimmen fort. Anouk, inzwischen im Teenageralter, ist eine dieser Stimmen. Fast schon hätte sie ihren Glauben an die magische Kraft der Schokolade und ihren treuen Freund „Pantoufle“ verloren, als Zozie sie an die geliebten Rituale aus Zeiten erinnert, in denen ihre Mutter noch die alte Vianne Rocher war. Dass Anouk dabei bloß ein Spielball in Zozies intrigantem Spiel ist, wird ihr erst bewusst, als es schon fast zu spät ist…
„Himmlische Wunder“ ist ein Roman, der nicht nur „Chocolat“-Begeisterten das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Da Zozie Viannes Geschichte hinterherspürt, ist die Handlung auch ohne den Vorgängerroman verständlich und in sich geschlossen. Ein bisschen mehr Esoterik, ein bisschen weniger Religion und glücklicherweise genauso viel vom Duft der unwiderstehlichen aztekischen Götterspeise wie in „Chocolat“ machen den Nachfolgeroman „Himmlische Wunder“ zu einem schmackhaften Lesevergnügen, bei dem die Pralinenschachtel immer in Nähe sein sollte!
Autorenportrait:
Joanne Harris, geboren 1964 in Barnsley, hat eine französische Mutter und einen englischen Vater. Sie studierte in Cambridge und arbeitete 15 Jahre lang als Lehrerin, bevor ihr mit ihrem dritten Roman „Chocolat“ der Durchbruch als Bestsellerautorin gelang. Die Oscar-nominierte Verfilmung des Bestsellers mit Juliette Binoche und Johnny Depp in den Hauptrollen eroberte weltweit die Herzen.
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