Fee und Ferkel

Wie gewinnt man einen Feenwettbewerb?

Fee und Ferkel(cic). Das Buch „Fee und Ferkel“, das aus der gemeinsamen Idee von Autorin Sabine Ludwig und Illustratorin Sabine Wilharm entstanden ist , ist eine liebenswerte Geschichte für Kinder ab acht Jahren über eine Freundschaft zwischen zwei völlig unterschiedlichen Personen, die ihre Zerreißprobe an einem Wettbewerb findet und trotzdem nicht daran zerbricht.

 

In einem kleinen Dorf lebt eine dicke Frau mit ihrem Ferkel Fritz. Fernande heißt sie und ist bei allen im Dorf sehr beliebt. Jeder, der etwas von ihr möchte, bekommt ihren Rat oder ihre Hilfe, und sie backt die besten Schokoladentörtchen des Ortes. Ihre beste Freundin ist die etwas mürrische und meckernde Roswitha, dünn wie eine Bohnenstange. Die beiden kennen sich schon seit dem Kindergarten. Jeden Donnerstag treffen sich die beiden Frauen und spielen Karten. Fernande gewinnt immer und Roswitha findet das schrecklich – immer ist Fernande besser als sie. Freitags auf dem Markt verkauft sie mehr, sogar im Kindergarten war sie im Sterne basteln besser. Fernande und Roswitha sind aber nicht nur Freundinnen, nein, sie sind auch Feen! Beide sind in die selbe Feenschule gegangen, aber keine von ihnen zaubert mehr – Fernande hat Angst, etwas Schlechtes zu zaubern und Roswitha ist so vergesslich, das sie immer wieder vergisst, wo sie ihren Feenstab hingelegt hat.

 

Aber dann wird Fernande eines Tages von der wunderschönen Glitzerfee Felicia Fantastica besucht, die ihr mitteilt, das sie als „Beste gute Fee“ nominiert ist. Fernande kann es nicht fassen! Sie erzählt Roswitha gleich davon, welche natürlich vor Neid zerplatzt. Na warte, denkt sich Roswitha, ich werde dir schon zeigen, wer die beste Fee im Ort ist! Natürlich sind Missverständnisse vorprogrammiert und ein Witz jagt den anderen.

 

„Fee und Ferkel“ ist eine wunderschöne und sensible Freundschaftsgeschichte über den Zusammenhalt von Freundinnen, egal wie unterschiedlich sie auch sind und wie groß der Neid auf die andere auch sein mag! Auch die farbigen Bilder von Sabine Wilharm tragen einen großen Teil zum Lesevergnügen bei. Und am Ende hat man die liebevollen Charaktere wirklich ins Herz geschlossen.

 

Autorenportrait:

Sabine Ludwig, 1954 in Berlin geboren, studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie und arbeitete unter anderem als Rundfunkredakteurin, bevor sie sich als freie Autorin und Übersetzerin selbstständig machte. 1983 bekam sie den „Literaturpreis des Literarischen Colloquiums“ in Berlin, 1993 wurde sie mit dem „Bettina-von Arnim-Preis“ ausgezeichnet. Ihre Kinderbücher fallen durch Witz und Temperament auf. Sie übersetzt auch Bücher aus dem Englischen. Heute lebt sie mit ihrer Tochter Emma und deren Vater in Berlin. Gemeinsam mit Sabine Wilharm hat sie auch das Buch „Weihnachtsmänner küsst man nicht“ veröffentlicht.

 

Illustratorenportrait:

Sabine Wilharm, geboren 1954, studierte an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. Seit 1976 arbeitet sie freiberuflich für Kinder- und Jugendbuchverlage. Bis 1992 nahm sie verschiedene Lehraufträge an der Fachhochschule für Gestaltung wahr.

Fee und Ferkel

Sabine Ludwig

Fee und Ferkel

Mit Illustrationen von Sabine Wilharm

Cecilie Dressler Verlag, Hamburg

ISBN 978-3-7915-1197-9

1. Auflage, 96 Seiten, durchgehend farbig illustriert, Hardcover gebunden, Format 15,8 x 21 cm.

Unverbindliche Preisangabe: € 12.- (D) / € 12,40 (A) / sFr 21,90

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