Weihnacht at Tiffany's

Eine amerikanische Christmasshow ohne Kitsch?!

Weihnacht at Tiffany’s(mag). Die Amerikanerin Gayle Tufts tourt seit einigen Jahren erfolgreich mit ihrer Weihnachtsshow „White Christmas“ durch das weihnachtliche Deutschland. Sie singt amerikanische Weihnachtsklassiker, die sie zuweilen ein wenig umtextet, berichtet von ihren wunderlichen Beobachtungen rund ums Weihnachtsfest und gibt witzige Anekdoten aus ihrem amerikanisch-deutschen Familien- und Freundeskreis zum Besten. Der besondere Reiz bei Gayle Tufts besteht darin, dass die schon lange in Deutschland lebende Amerikanerin eine charmante Mischung aus Deutsch und Amerikanisch spricht. Sie springt zwischen den Sprachen hin und her, kokettiert mit ihren angeblichen Schwächen im Deutschen und erschafft so eine herrlich witzige Zwischensprache, die ihr zu geistreichen und aberwitzigen Pointen verhilft. Aus ihrem Weihnachtsprogramm, angereichert mit Berichten über die Show und die Tournee, hat Gayle Tufts das Weihnachtsbuch „Weihnacht at Tiffany's“ zusammengestellt.

 

Die Entertainerin nimmt den Leser mit in ihre Christmas-Wonderworld und stellt unter anderem „Gayles ultimative Christmas Top Ten“ zusammen. Diese subjektiven Listen enthalten zum Beispiel Tipps fürs weihnachtliche Outfit, die wichtigsten Weihnachtslieder, die blödesten Kindergeschenke, die tollsten Orte, an denen man Weihnachten feiern kann, sowie die weihnachtlichsten Filme.

 

Eingestreut in den Text von „Weihnacht at Tiffany's“ hat Gayle Tufts „Das Holiday Songbook“, in dem sie acht amerikanische Weihnachtslieder vorstellt, teilweise umdichtet oder übersetzt. Spätestens bei diesen Liedern bedauert der Leser, dass man diese Songs nicht von Gayle Tufts vorgesungen bekommt. Ihre Version von „All I want for Christmas, ist alles!“ ist wirklich gelungen.

 

Der Zauber von Gayle Tufts liegt in ihrer unnachahmlichen „denglischen“ Sprache. Man muss fast bedauern, dass diese urkomische, genau beobachtende und blitzgescheite Frau immer besser Deutsch kann und so in ihren geschriebenen Texten der Charme des Sprachenmischmasch oft verloren geht. Wer Gayle Tufts kennt und sie schon einmal gehört hat, wird dieses Buch mögen.

 

Gayle Tufts möchte mit ihrer Show zeigen, dass ein amerikanisches Weihnachtsfest nicht zwingend kitschig sein muss. In der Ausgestaltung des Buches „Weihnacht at Tiffany's“ ist dies wunderbar gelungen. Die zarten Illustrationen von Torsten Lemme sind sehr weihnachtlich und nur ein ganz klein bisschen kitschig, genau wie Gayle Tufts Christmas.

 

„Weihnacht at Tiffany's“ ist für Gayle Tufts Fans eine humorvolle amerikanisch-deutsche Weihnachtseinstimmung mit viel Witz für Details und einer großen Liebe für Christmas, wie und wo immer man es feiert!

 

Autorenportrait:

Gayle Tufts war dazu bestimmt, eines Tages im Land des Reinheitsgebots zu leben, denn: „Irgendwo, sehr tief in meinen Wurzeln, fließt Bier.“ Geboren 1960 in Boston, Massachusetts, trank sie 1985 ihr erstes deutsches Sieben-Minuten-Bier in Berlin, wo sie seit 1991 lebt. Heute spielt die Entertainerin landesweit ihre Shows.

Weihnacht at Tiffany’s

Gayle Tufts

Weihnacht at Tiffany's

Mit Illustrationen von Torsten Lemme

Gustav Kiepenheuer Verlag, Berlin

ISBN 978-3-378-01092-5

1. Auflage 2007, 156 Seiten, mit zahlreichen farbigen Illustrationen, Hardcover gebunden.

Unverbindliche Preisangabe: € 12,95 (D) / € k. A. (A) / sFr 25,40

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