Ich bin ein Pariser
Ein Engländer entdeckt Frankreich
(dsz).
Seit zehn Monaten ist Paul West, der sympathische Held aus Stephen Clarkes Feder,
nun in Paris. Alles über die ersten Schritte des Engländers in der
französischen Hauptstadt kennen die Fans schon aus dem ersten Band „Ein
Engländer in Paris“. Klar, dass damit die Abenteuer des Draufgängers
noch nicht beendet sind und nun mit dem Buch „Ich bin ein Pariser“ weitergehen.
Nachdem die ersten anfänglichen Schwierigkeiten überwunden sind, möchte Paul nun zusammen mit seiner neuen Freundin Florence einen englischen Teesalon in Paris eröffnen: „My Tea is Rich“ soll der heißen. Bevor es losgeht, genehmigt sich Paul erst noch einen Kurzurlaub mit Florence – der allerdings nicht so kurz bleibt und auch gar kein Urlaub ist, denn schließlich stranden die beiden bei Florences Familie auf dem Land. Paul kämpft mit dem französischen Landleben, der nervigen Schwiegermutter, und – wie gewohnt – seinen Hormonen: Neben Florence muss er nämlich immer wieder an seine Verflossene, Alexa, denken. Die hat es, zu Pauls großem Ärger, nun allerdings nach London verschlagen.
Nach dem ereignisreichen Trip aufs Land will Paul der Eröffnung seines Teesalons entgegenarbeiten, was mit störrischen Handwerkern gar nicht so einfach ist. Obwohl er sich mittlerweile an das Leben eines Engländers in Paris gewöhnt hat, stolpert er immer noch in jede Menge Fettnäppchen und kann einfach den französischen Frauen und ihrem Charme nicht wieder stehen. Auch das leidvolle Problem der Wohnungssuche in Paris wird für ihn wieder aktuell, nachdem er sich von Florence trennt und auf eine Versöhnung mit Alexa hofft. Doch dann sind da auch noch Virginie, Nathalie und viele vertrackte Situationen, die der Engländer mit seinem Humor und Charme zu lösen versucht. Und natürlich wird er auch alte Bekannte, wie seinen ehemaligen Chef Jean-Marie, nicht los. Doch dann, endlich, scheint er in Frankreich angekommen: „Abgesehen von ein paar Fehlstarts mit Empfangsdamen, Kellnern, den Bürokraten auf dem Meldeamt, bestimmten Ladenbesitzern, Immobilienmaklern, einigen meiner Exkollegen und der gesamten Hundepopulation der Stadt, hatte ich mich als Engländer in Paris recht gut eingelebt, und so versicherte ich (Nathalie): ‚Ich bin ein Pariser.' “
„Ich bin ein Pariser“ von Autor Stephen Clarke setzt dort ein, wo der Vorgängerroman „Ein Engländer in Paris“ endet. Gerlinde Schermer-Rauwolf und Thomas Wollermann sind auch diesmal wieder der Übersetzung aus dem Englischen gerecht geworden und haben die französische Sprache – und insbesondere die französische Aussprache der englischen Sprache – lautmalerisch so exakt dargestellt, dass man sich beim Lesen ein Schmunzeln nicht verkneifen kann. Wer Engländer und Franzosen kennt und wer gern die Vorurteile über beide Kulturen vereint sieht, wird zusammen mit Paul West große Freude haben durch Frankreich zu reisen!
Autorenportrait:
Stephen Clarke, geboren 1958, schrieb, am Anfang nur aus Spaß, seine fast wahren Abenteuer als Marketingexperte französischer Tee-Salons in Paris auf und druckte das Buch 200 Mal für Freunde. Nach einer Lesung wurde seine Parodie ein Must-have und war in ganz Paris und London in aller Munde. Inzwischen wurde der Überraschungsbestseller in 17 Länder verkauft. Stephen Clarke lebt weiterhin in Paris – mit seiner französischen Verlobten und deren beeindruckender Dessous-Kollektion. Nach „Ein Engländer in Paris“ erscheint auf Deutsch die zu 64,3 Prozent wahre Geschichte „Ich bin ein Pariser“, die in England „Harry Potter“ vom ersten Platz der Bestsellerliste verdrängte und in der er erzählt, was sein Alter Ego sonst noch erlebt hat. Er ist außerdem Autor von „Überleben unter Franzosen“.
© Copyright by: *tipp Redaktionspool Butjadingen