Heimspiel
Bildband über Coca Colas WM-Werbespot
(pr).
Sommer 2006: Vorfreude auf die bevorstehende WM im eigenen Land, und die passende
Werbung darf auch nicht fehlen. Deshalb schickt „Coca Cola“ junge, gutgelaunte
Leute mit einem Kreidewägelchen durch die Republik. Vom Bodensee bis Westerland
und von Stralsund bis Emden wird das ganze Land zu einem riesigen Fußballfeld.
Neben der Spielfeldbegrenzung dürfen natürlich auch die Mittellinie
und der Strafraum nicht fehlen. Dabei wurde auf Sand gekreidet, auf Asphalt,
auf Waldboden ebenso wie auf Wiesen und sogar vor im Weg stehenden Gegenständen,
wie Autos, wurde nicht haltgemacht.
Immer dabei war Fotograf Steffen Jagenburg mit seiner Kamera und hat die kuriose Aktion festgehalten. Garniert mit einem Vorwort von Bertram Job findet sich eine Auswahl der Bilder nun in dem Bildband „Heimspiel“ wieder. Dabei sieht man natürlich viel mehr als nur die Kreidelinie: Sichtbar wird auch eine unbändige Vorfreude der Menschen, die alle unbedingt teilhaben wollten an der Einkreidung der Nation. So durfte jeder einmal schieben, kreiden und anderweitig aushelfen, denn es zeigte sich, dass der kleine Kreidewagen seine normale Kreideleistung weit überschritten und eine Reparatur nötig hatte. Doch durch solche Kleinigkeiten ließen sie sich nicht aufhalten, und mit einer Cola in der Hand und einer Pfeifmelodie auf den Lippen ging es weiter.
Ob die „Kreider“ damals allerdings geahnt hätten, welche Begeisterung die WM im eigenen Land auslösen würde und dass die Begeisterung der Menschen an der Kreideaktion erst der Anfang war? Doch das Kreidewägelchen hatte es auch leicht, diese Begeisterung zu entfachen. Es gibt schließlich kaum jemanden, der nicht mit zärtlichen Gefühlen und dem unverkennbaren „Kreidewägelchen“-Geruch in der Nase sofort an eigene alte Fußballzeiten denkt, sobald er den Kreidewagen sieht.
„Heimspiel“ lässt den Sommer 2006 Revue passieren!
Autorenportrait:
Bertram Job ist eine feste Größe in der deutschen Presselandschaft. Seine zahlreichen Veröffentlichungen in verschiedenen Zeitungen kennen viele. Auch als Buchautor konnte er einige Erfolge feiern. Weniger bekannt ist seien Zeit als aktiver Fußballer unter anderem für die „Viktoria Jüchen“. Noch immer ist sein Herz rund und aus Leder.
Fotografenportrait:
Steffen Jagenburg ist seit 1989 selbstständiger Fotograf. Mit internationaler Erfahrung in Madrid, Amsterdam, New York und Hamburg arbeitete er für viele große Marken auf der ganzen Welt. Er selbst empfand die Arbeit für das Buch „Heimspiel“ als eines seiner spannendsten Projekte. Aus der sehr freien und ungezwungenen Atmosphäre am Set entstanden die, wie seine Frau Sylvia findet, besten Bilder seiner Karriere. Das hat mit Sicherheit auch mit seiner großen Liebe zum Fußball zu tun. So spielte er in seinen jungen Jahren aktiv im Mittelfeld für den „TSV Much“.
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