Die wilden Strolche
Ein fabelhaftes Bilderbuch über Wölfe, die so sind, wie sie sind
(tkr).
Fototermin im Wald: Ob Bär, Schaf oder Elch, fast alle Tiere sind rechtzeitig
da und schenken der Kamera ihr schönstes Lächeln. Nur die wilden Strolche
fehlen. Die neun Wölfe sind fies, faul und räudig. Sie müffeln,
knabbern an Servietten und schmeißen immer mit dem Essen herum. Das ist
das Bild, das die anderen Waldbewohner von Schmuddel, Krumpel, Schmalzohr und
Co. haben. Dieses wird prompt bestätigt, als die wilden Strolche in das
Gruppenfoto krachen und es gehörig durcheinander bringen. Den Waldbewohnern
reicht es. Sie schließen die Wölfe von nun an aus. Die Strolche dürfen
weder mit ihnen essen noch spielen.
Langeweile macht sich unter den Wölfen breit, denn so macht das Leben im Wald selbst den anspruchslosen Strolchen keinen Spaß. Sie beschließen sich zu ändern und den anderen ihre knuddeligen Seiten zu zeigen. Es wird gebadet, geputzt, gestrickt, gekämmt und gebüffelt. Herausgeputzt präsentieren sich die Strolche den anderen Waldbewohnern. Diese erkennen sie zwar nicht, laden die Gäste aber trotzdem zum Essen ein. Doch auch einwandfreie Tischmanieren machen die Strolche nicht beliebter …
„Die wilden Strolche“ von David Melling ist ein Bilderbuch, das sich gewaschen hat. Die Geschichte von Freunden, die man nicht ändern kann und sollte, ist humorvoll und kurzweilig erzählt, aus dem Englischen von Mirjam Pressler übersetzt. Die fantasievoll-witzigen Illustrationen aus David Mellings Feder machen das Bilderbuch zu einem Fest für die Lachmuskeln. Dieses darf von großen und kleinen Kindern ab drei Jahren gefeiert werden.
„Die wilden Strolche“ ist ein Muss für alle Freunde des frechen Humors. Einfach großartig!
Autorenportrait:
David Melling, 1962 in Oxford/Großbritannien geboren, wuchs in London auf. Er studierte Fotografie und arbeitet als freier Fotograf und für Trickfilmstudios, wo sein Interesse an der Buchillustration geweckt wurde. 1994 erschien sein erstes eigenes Bilderbuch. Mit seinen humorvollen Texten und virtuosen Bildern, wie auch in „Der Gute-Nacht-Kuss, der danebenging“, „Gut gemacht, jetzt gute Nacht“ und „Klaus Fledermaus kommt ganz groß raus“, erntete er große Anerkennung und wurde unter anderem für den renommierten britischen „Smarties Book Award“ nominiert.
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