Der Traum des Leuchtturmwärters – Das weiße Segel
Zwei Bestseller in einem Band
(bag)
Sergio Bambaren schildert dem Leser in „Der Traum des Leuchtturmwärters“
wie Martin, Anfang 40, versucht, seinem Leben mehr Sinn zu geben, indem er anderen
Menschen hilft, sich eine Zukunft aufzubauen. Auf einer Geschäftsreise
lernt er Paola kennen, die Liebe seines Lebens. Beide sind süchtig nach
dem Meer, und so machen sie sich auf die Suche nach einem Haus an der Küste.
Paola findet ihr gemeinsames Stück Glück, das sie sich so sehr wünschen.
Auf einer Klippe in Chile steht ein Leuchtturm, ihr Leuchtturm. Halb zerfallen,
verlassen. Sergio Bambaren vermittelt das Gefühl wie es ist, seinen Traum
zum Greifen nah zu haben. Der Leser befindet sich mit Paola und Martin auf dieser
Klippe, hört fast Wind und Wellen, riecht das Salz. Malerisch erzählt
der Autor, wie und wo es dem Paar gelingt, den alten Leuchtturmwärter aufzuspüren
und mit ihm in dessen Vergangenheit zurückzukehren. Gemeinsam restaurieren
sie den Leuchtturm, lassen sein Licht wieder strahlen. Ein Leuchten, das Geheimnisse
durchdringt.
Lebensweisheiten, unzählig wie Muscheln am Strand, verweben Traum und Wirklichkeit
und verändern – nicht nur die Personen im alten Leuchtturm. Und wie
bei den Muscheln am Strand nicht jede für jeden Betrachter einzigartig
ist, wird sich der Leser kaum alle, aber sicher einige Weisheiten zu Herzen
nehmen. Gaby Wurster und Barbara Röhl gelingt es in der Übersetzung
aus dem Englischen, gerade – aber nicht nur – diese Regeln sinnvoll
und einfühlsam ins Deutsche zu übertragen.
Mit „Das weiße Segel“, der zweiten Geschichte in dem Buch,
knüpft Sergio Bambaren an seine Erfolge an. Michael, unzufrieden mit dem
Job, sich selber und seiner Beziehung zu Kate, erwirbt in einer kleinen Buchhandlung
einen Band mit besinnlichen Versen. Diese Texte machen bewusst, dass ihnen etwas
fehlt. Das Paar beschließt, sich ein Segelschiff zu kaufen und damit auf
große Fahrt zu gehen. Ein altes Boot findet ihren Gefallen, sie lassen
es restaurieren und machen sich auf den Weg in die Südsee – nicht
ohne ein geheimnisvolles Geschenk des Buchhändlers mitzunehmen… .
Sergio Bambaren lässt den Leser mit auf den Wellen tanzen, er spürt
die leichte Brise, die das Geheimnis offenbart. Atemberaubend geschildert auch
der Moment, in dem Kate und Michael eine Insel entdecken, die auf keiner Karte
verzeichnet ist und eine weitere Überraschung bereithält. Was sie
aus den Begegnungen mit Menschen auf dieser Reise lernen und erfahren, verändert
das Paar, sie finden einander wieder und erleben nie Gekanntes.
Sergio Bambaren ruft dem Leser mit „Der Traum des Leuchtturmwärters“
ins Gedächtnis, dass es an uns liegt, unsere Wünsche zu leben. Mit
sanfter Bildsprache zeigt der Autor, dass es lebenswert ist, seinen Träumen
zu folgen. Und „Das weiße Segel“ lässt die Sehnsucht
in einem wach werden, nach einer langen Reise – ins Paradies, zu einem
selbst. Zwei wunderbare Geschichten über Sehnsucht, Mut und die ganz große
Liebe!
Autorenportrait:
Sergio Bambaren, geboren 1960 in Peru, gelang 1998 mit „Der träumende
Delphin“ auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Er gab seinen Ingenieurberuf
auf und widmete sich fortan ganz dem Schreiben und seiner Leidenschaft für
das Meer. Nach längerem Aufenthalt in Sydney lebt er heute wieder in Lima.
Er ist außerdem Autor der Bücher „Die
Botschaft des Meeres“ und „Stella“.
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