Das Christentum

erschlossen und kommentiert von Hubertus Halbfas

Das Christentum(akg). Hinter Hubertus Halbfas’ sachlich betiteltem Werk „Das Christentum“ verbirgt sich eine wahre Schatzkiste über die zahlreichste der fünf Weltreligionen: Schlägt man den roten Leineneinband des knapp 600 Seiten umfassenden Werkes auf, ist man sofort gefesselt von den zeitgenössischen Kommentaren aus 2.000 Jahren Christentum, den zahlreichen farbigen Abbildung und dem stets anschaulich geschriebenen Text des Theologen Hubertus Halbfas. Die Grundlagen der christlichen Lehre und ihre Auslegungen werden hierbei ebenso erläutert wie die dunklen Kapitel der Weltreligion, angefangen von den Kreuzzügen bis hin zur Stellung der katholischen Kirche im Nationalsozialismus. Hubertus Halbfas versteht es, das Christentum hierbei aus stets wechselnden Perspektiven zu beleuchten und Zitate der Bibel ebenso einzubringen wie kritische Stimmen aus Politik, Kunst und Literatur. Durch diese abwechslungsreiche Mischung erhält „Das Christentum“ ein selten in dieser Dichte erlebten Facettenreichtum.

In 14 Schwerpunktthemen, die von den „Anfängen des Christentums“ über „Staat und Kirche“ gehen und auch vor speziellen Themen wie „Frauen“ oder „Volksreligionen“ nicht halt machen, wird „Das Christentum“ dargestellt. Der übliche Sachbuchcharakter von hochwissenschaftlichen Texten, die zwar zahlreiche Informationen bereithalten, aber unverständlich geschrieben sind, wird dabei außer Acht gelassen. Statt chronologisch durch die 2.000 Jahre Christentum zu führen, setzt Hubertus Halbfas in wechselnden Fragestellungen immer wieder neu an und stellt so „Das Christentum“ in vollkommen neuartiger Weise vor. So antwortet auf die Frage nach christlicher Nächstenliebe zum Beispiel die farbige Abbildung von Vincent van Goghs „Der gute Samariter“. Oder auch der kritische Kommentar von Bertolt Brecht: „Der heilige Martin (…) ertrug nicht fremde Not./ Er sah im Schnee ein’ armen Mann/ Und bot ihm seinen Mantel an./ Da frorn sie alle beid zu Tod. (…) Selbstlosigkeit hatt’ ihn so weit gebracht! Beneidenswert, wer frei davon!“ Auch lässt Hubertus Halbfass den Bürgerrechtler Martin Luther King in Quellentexten in eigenen Worten sein Verständnis von christlicher Nächstenliebe darstellen sowie den auf den ersten Blick so weit vom Christentum entfernt stehenden Karl Marx.

Stets ohne belehrenden oder gar missionierenden Zeigefinger, dafür aber mit einer umso größeren Fachkompetenz stellt Hubertus Halbfas „Das Christentum“ in ungeheuer anschaulicher Form dar – unmöglich, sich nicht in dem Standardwerk über „Das Christentum“ fest zu lesen und dabei die 2.000 Jahre christlichen Glauben hautnah mitzuerleben!

Autorenportrait:
Hubertus Halbfas, geboren 1932, Dr. theol., war zuletzt Professor für Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Reutlingen. Er hat der Religionspädagogik über Jahrzehnte hin wegweisende Impulse gegeben und ist als Theologe von großer Breitenwirkung über den deutschsprachigen Raum hinaus bekannt geworden. Sein Standardwerk „Die Bibel – erschlossen und kommentiert von Hubertus Halbfas“ verkaufte sich bereits über 30.000 Mal.

Das Christentum

Hubertus Halbfas
Das Christentum
erschlossen und kommentiert von Hubertus Halbfas
Patmos Verlag, Düsseldorf
ISBN 3-491-70377-8
1. Auflage, 591 Seiten, mit ca. 400 meist farbigen Abbildungen, Leinen gebunden mit Schutzumschlag, Format 19,5 x 26 cm.
Unverbindliche Preisangabe: € 58.- (D) / € 59,70 (A) / sFr 99.-

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