Arthur Spiderwicks Handbuch
Für die fantastische Welt um dich herum
(alü).
„Das müssen wohl wieder mal die Heinzelmännchen gewesen sein …“ Welches
Kind hat diesen Satz nicht schon tausend Mal aus dem Munde seiner Eltern zu
hören bekommen, wenn der Boden dreckig ist, die Schlüssel verschwunden
oder die Socken falsch sortiert sind. Schon mal darüber nachgedacht, dass
hinter diesem oft gehörten Satz mehr stecken könnte, als nur eine
Floskel? Vielleicht existieren sie ja wirklich, die unsichtbaren Wesen, die
den Normalsterblichen in der Regel verborgen bleiben. In der Regel – denn immer
wieder kommt es vor, dass Menschen von Begegnungen mit Elfen und Trollen berichten.
Auch Arthur Spiderwick kann einiges erzählen von solchen Begegnungen, und
da er die Menschheit an seinen Erfahrungen mit der „Unsichtbaren Welt“
teilhaben lassen möchte, hat er in langjähriger Arbeit alles zu Papier
gebracht, was er über die geheimen Wesen herausgefunden hat. Über
seine Urgroßneffen gelangten Spiderwicks Aufzeichnungen in die Hände
von Autorin Holly Black und Illustrator Tony DiTerlizzi, die die revolutionären
Errungenschaften des längst verstorbenen Wissenschaftlers in „Arthur Spiderwicks
Handbuch“ der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Was Arthur Spiderwick über die Welt der Elfen, Trolle und Kobolde zu berichten hat, ist ungeheuerlich. Hässliche „Irrwichte“, gefährliche „ Phönixe “ und furcht erregende Drachen blicken einen an, wenn man „Arthur Spiderwicks Handbuch“ aufschlägt. Unheimlich detailgetreu und so realistisch, dass man meint, den fremden Wesen direkt gegenüberzustehen, sind die Zeichnungen, die Arthur Spiderwick für sein wissenschaftliches Elfenbuch angefertigt hat.
Nach einer ausführlichen Einleitung in die „Unsichtbare Welt“, zu der laut Spiderwick nur der „siebente Sohn eines siebenten Sohnes, die siebente Tochter einer siebenten Tochter oder Menschen, die rothaarig auf die Welt kommen“ Zugang haben, beschreibt er in sechs Kapiteln insgesamt 31 Elfenarten. „In Haus und Hof“, „In Feld und Wald“, „In Seen, Flüssen und Meeren“, „In Bergen und Hügeln“, „Am Himmel“ und „Nachts im Freien“ – es scheint keinen Ort zu geben, an dem keine „Wechselbälger“, „Waldgeister“ oder „Irrlichter“ zugegen sind.
Hoch wissenschaftlich ist „Arthur Spiderwicks Handbuch“ aufgebaut und dabei trotzdem für Kinder ab acht Jahren empfohlen. Neben den spektakulären Zeichnungen mit Angaben zur Originalgröße der abgebildeten Wesen, gibt Arthur Spiderwick den lateinischen Familiennamen der Elfenart an und erläutert ausführlich, wo die unsichtbaren Wesen anzutreffen sind, welche Eigenschaften sie haben und wie sie sich dem Menschen gegenüber verhalten. In Tagebucheinträgen und Notizen gibt er zahlreiche Tipps zum Umgang mit den frechen, mitunter sogar gefährlichen Wesen. So weiß Arthur Spiderwick, dass verknotete Haare ein untrügliches Zeichen für die Anwesenheit von „Pixies“ sind und dass ein Spiegel vor dem tödlichen Blick eines „Basilisken“ schützen kann.
Mit liebevoller Sorgfalt haben Holly Black und Tony DiTerlizzi Arthur Spiderwicks altes Manuskript rekonstruiert und aufgearbeitet, sodass „Arthur Spiderwicks Handbuch“, von Anne Brauner aus dem Amerikanischen übersetzt, ein höchst authentisches Werk über die „Unsichtbare Welt“ ist. Ein Werk, das zwar über die Rahmengeschichte in direktem Zusammenhang mit Holly Blacks und Tony DiTerlizzis „Spiderwick“-Fantasyromanen steht, aber auch für diejenigen, die gerade erst in die Elfen-Thematik einsteigen, hochinteressant ist. Für Leser, die einfach nicht genug bekommen können von den Feen und Elfen gibt's im Anhang eine Literaturliste mit vielen empfehlenswerten Büchern über das magische Leben.
„Arthur Spiderwicks Handbuch“ lässt keine Fragen rund um die Welt der fantastischen Wesen offen. Ein Buch, von dem Feenfreunde und angehende Elfenforscher begeistert sein werden!
Autorenportrait:
Holly Black sammelt mit Leidenschaft seltene Märchenbücher. Sie wuchs in einem alten viktorianischen Haus auf, wo ihre Mutter dafür sorgte, dass ihr die Geister- und Elfengeschichten nie ausgingen. Wenig verwunderlich also, dass sich ihre mehrfach ausgezeichneten Bücher stets mit den Wesen der unsichtbaren Welt beschäftigen. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und einem beeindruckenden Zoo in Amherst, Massachusetts.
Illustratorenportrait:
Tony DiTerlizzi, freier Autor, Illustrator und Filmemacher, hat für seine Arbeit bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Seine fantastischen Bilder zieren unter anderem die Werke J.R.R. Tolkiens und Peter S. Beagles. Er lebt mit seiner Frau und ihrem Mops Goblin in Amherst, Massachusetts.
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