Yellow Submarine
Der berühmte Beatles-Film über Pepperland als Bilderbuch
(pr).
Pepperland liegt 80.000 Meilen unter dem Meer, ein Wunderland ohne Winter, in
dem die Lieder der Sergeant Pepper’s Band alle Bewohner mit Liebe und
Freude erfüllen. Doch des einen Freud ist bekanntlich des anderen Leid,
und so versucht der Ober-Blaumiese mit allen Mitteln dem musikalischen Treiben
ein Ende zu machen. Mit seiner Miesenarmee, den Apfel-Bumsern, den bissigen
Türken, der vierköpfigen Bulldogge und Glove, dem furchtbaren fliegenden
Handschuh, prügelt er alle Pepperländer blau oder lässt sie zu
Statuen gefrieren. Alle, bis auf Käpt’n Fred und den Alten Bürgermeister.
Voller Sorge um sein Land macht sich Fred im gelben Unterseeboot auf den Weg,
Hilfe zu holen. Acht Tage und 80.000 Meilen später taucht er dann in Liverpool
auf und trifft auf niemand anderen als Beatle-Mitglied Ringo. Er bittet ihn
um Hilfe und zwar auf seine ganz eigene Art: „H für hurtig, I
für irgendwie, L für Liebe, F für viel und E für endlich.
Würdest du mir bitte, bitte helfen!“ Eine derart charmante und
außergewöhnlich formulierte Bitte kann auch Ringo nicht ablehnen
und folgt Fred gemeinsam mit seinen Kollegen John, George und Paul im Unterseeboot,
um Pepperland zu retten.
Im Mittelpunkt der Geschichte um Pepperland steht, wie es bei einem Werk der
Beatles nicht anders sein könnte, die Musik. Sie bringt Liebe und Freude
nach Pepperland und zieht schließlich Freund und Feind gleichermaßen
in ihren unwiderstehlichen Bann. Der gleichnamige Film „Yellow Submarine“
der Beatles von 1968 war wie ihre Lieder ein voller Erfolg und prägte eine
ganze Generation. Heute können Eltern ihren Kindern ab fünf Jahren
nicht nur die Musik sondern mit diesem Bilderbuch auch das Lebensgefühl
ihrer eigenen Kindheit oder Jugend anschaulich vergegenwärtigen.
Den besonderen Charme der ausgehenden 1960er Jahre bewahrt das Bilderbuch „Yellow
Submarine“ durch die Verwendung der Original-Filmbilder von Heinz Edelmann.
Farbenfroh, poppig, kunterbunt – eben typisch für diese Jahre –
versetzen die Illustrationen den Betrachter zurück in eine Zeit der Farb-
und Formexperimente. Auch die Beatles mit ihren unverwechselbaren Frisuren,
den knallengen Schlaghosen samt figurbetontem Jackett und grellbunter Krawatte
versteht Heinz Edelmann in ihrer Einzigartigkeit aufs Papier zu bannen. Unverwechselbar
hält das Bilderbuch „Yellow Submarine“ das Lebensgefühl
der Zeit fest und bietet eingeschworenen Beatles-Fans die Möglichkeit,
sich ein Stück Zeitgeschichte nach Hause zu holen.
Die Texte von Charlie Gardner, aus dem Englischen von Edmund Jacoby übersetzt,
sind nach dem Drehbuch von Lee Minoff, Al Brodax, Jack Mendelsohn und Eric Segal.
Liebevoll und humorvoll zugleich erzählt das Bilderbuch „Yellow Submarine“
nicht nur vom Sieg der Musik über Hass und Neid, sondern plädiert
zugleich für Toleranz, Menschenliebe und Mitgefühl. „Love
is all you need“, singen die Beatles am Ende des Buches – eine
Botschaft, die bis heute weder an Aktualität noch an Bedeutsamkeit eingebüßt
hat.
„Yellow Submarine“ ist nicht nur als Song sondern vor allem als
Bilderbuch ein kunterbunter Genuss!
Autorenportrait:
Die Beatles traten 1960 erstmals gemeinsam auf. Sie wurden zur erfolgreichsten
Popgruppe der 60er Jahre und zur ersten Band mit Starkult-Charakter. Bis heute
wurden von den „Fab Four“ – John Lennon, Paul McCartney, George
Harrison und Ringo Starr – mehr als 1,2 Milliarden Tonträger verkauft.
Illustratorenportrait:
Heinz Edelmann, 1936 geboren, arbeitet als freier Grafiker und als Dozent für
Design, Illustration und Zeichentrickfilm. Er war für den Film „Yellow
Submarine“ als Art Director verantwortlich.
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