Wanderreiten
Die schönsten Pferdetrecks der Welt
(asp).
„Die herausragenden Fotos sowie die Texte in diesem Buch sollen Sie
inspirieren, aufs Pferd zu steigen und die Welt zu entdecken – vom Rücken
der Pferde aus. Dies ist das Buch meiner Träume. Ich freue mich, wenn Sie
diese mit mir teilen.“ Seit ihrer Kindheit ist Autorin Julie Miller
eine wahre Pferdenärrin und verbringt bis heute ihre gesamte Freizeit bei
den geliebten Vierbeinern. Mit der Recherche für ihren Bildband „Wanderreiten“
konnte sie sich einen Traum erfüllen, den wohl fast jeder Reiter insgeheim
mit ihr teilen wird: Auf dem Rücken der Pferde durchquerte sie den Regenwald
von Costa Rica, erlebte Islands Gletscher und Geysire oder donnerte im rasenden
Galopp über die Steppe Südafrikas. 21 Wanderritte durch fünf
Kontinente stellt der opulente Bildband vor und weckt in jedem passionierten
Reiter die Sehnsucht nach der weiten Welt.
Mitreißend berichtet Julie Miller von den Ländern selbst, erzählt
ihre Geschichte und legt dabei besonderen Wert auf die Rolle der Pferde im kulturellen
Kontext. In Island etwa spielen Pferde bereits von Anbeginn eine zentrale Rolle
im Überlebenskampf. Im neunten Jahrhundert floh eine Gruppe rebellischer
Wikinger vor dem tyrannischen König Harald nach Island und nahm alles Nötige
für ein neues Leben mit an Bord der Schiffe – darunter selbstverständlich
auch Pferde, ihre kostbarste Fracht. Sie dienten als Lasttiere, halfen die Schafe
zusammen zu treiben und begleiteten bereits damals die Menschen auf ihren gefährlichen
Wegen durch die Berge. Wie Island haben auch alle anderen vorgestellten Länder
eine besondere Verbindung zu Pferden, die sich teilweise in den ausgesuchten
Wanderritten widerspiegelt. In Ungarn etwa bieten einige Ställe Wanderritte
an, die alte Traditionen beleben und Besuchern die Möglichkeit geben, die
exquisite Pferdekultur aus erster Hand zu erleben.
Mehr als 150 Fotografien von Gabriele Boiselle zeigen die beeindruckenden Landschaften
der verschiedenen Länder und lassen den Betrachter eintauchen in eine der
ursprünglichsten und vielleicht schönsten Formen des Reisens.
Der Bildband „Wanderreiten“ schafft es mithilfe der spannenden Erfahrungsberichte
und der beeindruckenden Fotografien, auf eindrückliche Weise festzuhalten,
was eine Reise zu Pferd bedeutet: Die Reiter tauchen ein in die Kultur und das
Wesen eines Landes, geben sich den überwältigenden Eindrücken
der unvergesslichen Natur hin und lernen ein Land vielleicht besser kennen,
als es ein vierwöchiger Trip mit dem Auto oder zu Fuß vermögen
würde. Wie in Indien, dem unendlich reichen und zugleich so unvorstellbar
armen Land: „Fern aller Touristenpfade kommt man hier dem Herz des
Subkontinents sehr nahe und lernt den Facettenreichtum des indischen Lebens,
seine Freuden und seine Sorgen aus unmittelbarer Nähe kennen.“
Die vorgestellten Wanderreittouren könnten unterschiedlicher nicht sein:
„Durch die majestätischen Rockies“ in Kanada, „In den
stillen Yorkshire Dales“ in England oder „Abenteuer im Hurunui Backcountry“
in Neuseeland. Die aus dem Englischen von Trudie Trox und Tracey Evans übersetzten
Texte porträtieren die einzelnen Strecken und geben fundierte Informationen
zur Ausrüstung, Anforderungen an das reiterische Können oder die Organisation
der Touren. Infokästen bieten zu jeder Route eine Übersicht der relevanten
Fakten wie Anreise, Saison oder Dauer.
„Wanderreiten“ schafft eine ausgewogene Mischung aus eindrucksvollen
Fotografien, mitreißenden Schilderungen der erprobten Routen und fundierten
Informationen. Interessierten gibt der Bildband die Möglichkeit einer ziemlichen
genauen Vorstellung dessen, was mit dem Antritt solch einer Reise auf sie zukommt.
Im Anhang sind Adressen der Veranstalter – sehr übersichtlich nach
Ländern und übergreifenden Zuständigkeiten – mit E-Mail-
und Internetadressen aufgeführt.
„Keine Stunde, die wir im Sattel verbringen, ist vergeudete Zeit“,
sagte einst Sir Winston Churchill – „Wanderreiten“ zeigt,
wo diese Stunden zu einem ganz besonderen Erlebnis werden, unvergesslich und
traumhaft schön!
Autorenportrait:
Julie Miller wurde in Sydney geboren. Schon als Kind träumte sie davon
ein eigenes Pony zu besitzen. Sie ist heute als Produzentin beim Fernsehen tätig,
schreibt als freischaffende Journalistin insbesondere über Reisethemen
und hat zahlreiche Artikel in den renommiertesten Zeitschriften veröffentlicht.
Ihrem Hobby, dem Reiten, widmet sie sich intensiv und verbindet Hobby und Beruf,
indem sie die schönsten und ungewöhnlichsten Orte der Welt heute vom
Pferderücken aus erkundet: Dieses Buch ist das Ergebnis ihrer zahlreichen
Reisen zu Pferd und zugleich das Zeugnis einer lebenslangen, glühenden
Passion für das Wanderreiten.
Illustratorenportrait:
Gabriele Boiselle ist eine international anerkannte Fotografin. Nach ihrem Studium
der Kommunikationswissenschaften war sie durch ihre Arbeit beim Deutschen Fernsehen
weltweit tätig. Sie fotografiert seit über 15 Jahren Pferde und hat
diese Bilder, von denen jedes einzelne ihre tiefe Zuneigung zu diesen Tieren
zeigt, bereits in mehreren Büchern veröffentlicht.
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