Vorsicht Golfer!
Ironische Geschichten und witzige Cartoons für Golfspieler
(asp).
„Wenn Sie wirklich unhöfliche, unfreundliche, mitleidslose, hinterhältige
Leute kennen lernen wollen, fangen Sie sofort mit dem Golfspielen an.“
Ernst Fischer und Herbert Riehl-Heyse warnen in dem Buch „Vorsicht Golfer!“
alle, die mit der Idee spielen, Golfer zu werden. Golfspieler sind fies und
gemein. Es gibt für sie nichts Schöneres, als das Versagen der Mitspieler.
Gleichzeitig sind sie aber auch höflich. Sie ermuntern ihren versagenden
Mitspieler mit freundlichen Worten und unterstützen jeden in prekären
Situationen mit hilfreichen Tipps. Wie überall gibt es auch unter den Golfern
solche und solche. Aber ob nun fies und gemein oder freundlich und hilfsbereit
– Golfer bleiben eben Golfer. Ein typisches Merkmal ihrer Spezies: „Sie
reden unentwegt über ihren Sport, in einer Sprache, die kein Außenstehender
versteht. Am Allerliebsten reden sie über ihr eigenes Spiel.“
Beim Golfen werden Kontakte geschlossen und Verträge besiegelt. Golfer
sind unruhige Seelen, sie umrunden die Welt von Golfplatz zu Golfplatz. Ist
Deutschland bedeckt von Schnee und Eis, zieht es sie nach Mallorca, in die Türkei
oder zum Aufbaukurs an die Algarve.
Ernst Fischer und Herbert Riehl-Heyse, beide Redakteure der „Süddeutschen
Zeitung“, haben sich in „Vorsicht Golfer!“ einer Sportart
gewidmet, die es ihrer Meinung nach bei der richtigen Werbung durchaus zum Volkssport
Nummer eins schaffen könnte. In 26 kurzen Geschichten erzählen sie
auf humorvoll-ironische Weise und aus eigener Erfahrung von den Tücken
des Alltags eines Golfers. In einer ersten Fassung sind die Texte bereits in
„Golf spielen“, dem Golfmagazin der Süddeutschen Zeitung, erschienen.
Die eingestreuten Illustrationen von Luis Murschetz nehmen die versessenen Sportler
zudem auf ihre ganz eigene Art auf die Schippe: So ist das Objekt der Begierde
im Garten Eden nicht mehr der Apfel, sondern der Golfball. Für den perfekten
Abschlag scheuen Golfer weder Zeit noch Mühe und besteigen die steilsten
Felsen und durchstreifen die trockenste Wüste. Mal schlicht schwarz-weiß,
mal farbig, sind die Karikaturen ein ganz besonderes Schmankerl des Buches „Vorsicht
Golfer!“. Luis Murschetz, der dem ein oder anderem bereits als Karikaturist
vertraut sein dürfte, malt keine schönen Bilder, sonder versteht es
in seinen aufs Wesentliche beschränkten Illustrationen den typischen Golfer
der Lächerlichkeit preiszugeben – nicht niveaulos oder platt, sondern
auf eine sehr freundliche Weise.
Golfern, die über sich selbst lachen können und eine große Portion
Humor mitbringen, bereitet dieses illustrierte Buch mit Sicherheit unterhaltsame
Stunden. Wer noch mit dem Gedanken spielt der Spezies Golfer beizutreten, zeigt
dieses Buch worauf er sich einlässt. „Vorsicht Golfer!“ ist
ein witziges Porträt über den typischen Golfer, lobt und rügt
ihn gleichermaßen und ist ihm in seiner Einzigartigkeit humorvoll verfallen!
Autorenportrait:
Ernst Fischer beginnt inzwischen einzusehen, dass er nicht mehr einstellig wird.
Freunde meinen, dass er langsam verbittert. Er besteht darauf, einen besonders
anmutigen Schwung zu haben und ist Stellvertretender Chefredakteur der „Süddeutschen
Zeitung“.
Herbert Riehl-Heyse hat immer versucht, vom Tennis zu lassen und zum Golf zu
wechseln. Aber zuletzt war das Schicksal dagegen, dass aus ihm ein begnadeter
Golfspieler wurde. Er war Leitender Redakteur der „Süddeutschen Zeitung“.
Illustratorenportrait:
Luis Murschetz hindert ein frühes Trauma (eine Jugendfreundin spielte im
Bayrischen Golf-Kader) daran, wieder Golfplätze zu betreten. Er arbeitet
aber an der Rückkehr. Er ist politischer Karikaturist der „Zeit“
und bei der „Süddeutschen Zeitung“.
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