Upps, komm Zähne putzen!
Das vergnügte Zahnputzbilderbuch mit Würfelspiel
(pr/sl).
Upps, das kleine grüne Monster vom Planeten Maxnix ist wieder da! Nachdem
es in dem Bilderbuch „Upps,
benimm dich!“ gelernt hat, sich zu benehmen, besucht es erneut
seinen Freund Lucas auf der Erde. Der bringt dem Upps nun das Zähneputzen
bei, denn das kann es nicht, da es auf Maxnix weder Zahnbürsten noch Zahnärzte
gibt. Lucas ist stolz auf seine Zähne und wird in der Schule vom Schulzahnarzt
sogar zum Zahnlückenkönig gekrönt. Der Schulzahnarzt erklärt
den Kindern, wie man richtig Zähne putzt und wie man sich am besten vor
den bösen Zahnteufelchen schützt. Das sind unsympathische kleine Gestalten,
die Höhlen in die Zähne der Kinder bohren. Aber der Schulzahnarzt
erklärt: Am besten vertreibt man die fiesen Kerle mit Zahnpasta.
Doch Lucas kommt in dem Bilderbuch „Upps, komm Zähneputzen!“
auch in einige Schwierigkeiten, denn nur er kann das Upps sehen und das kann
es einfach nicht lassen, immer dazwischen zu quatschen. Er ist trotzdem sehr
traurig, als das Upps Heimweh bekommt und wieder nach Hause fliegt. Lucas schenkt
ihm eine Zahnbürste und das Upps ist entschlossen, seinen Freunden auf
Maxnix auch das Zähneputzen beizubringen.
Autorin Ursel Scheffler und Illustratorin Jutta Timm haben bereits „Upps,
benimm dich!“ zusammen erschaffen. Und auch die neue Geschichte
„Upps, komm Zähne putzen!“ ist liebevoll gestaltet und dabei
für Kinder ab fünf Jahren lehrreich. Kleine „Merke-dir“-Abschnitte
enthalten viele nützliche Tipps zum Thema Zähneputzen mit Merksprüchen
wie „Man darf schon mal was Süßes essen, doch Zähneputzen
nicht vergessen.“ Detaillierte Illustrationen zeigen, wie das Gebiss
aussieht und wie man sich am besten die Zähne putzt. Auch die Arbeit der
Zahnteufelchen wird illustriert: Sie sehen aus wie kleine rote Teufel und freuen
sich über ungeputzte Zähne. Sogar die „Initiative Kiefergesundheit“
lobt das Buch für seine guten Tipps: „Für die zahnmedizinische
Prophylaxearbeit mit Kindern sehr empfehlenswert!“, so Vorsitzende
Dr. Brigitte Blum, die „Upps, komm Zähne putzen!“ prüfend
in Augenschein genommen hat.
Doch Bücher, die nur wertvolle Tipps enthalten, sind für Kinder vielleicht
langweilig. Die Gefahr besteht bei „Upps, komm Zähne putzen!“
nicht. Das Upps allein sorgt für einige Lacher. So sagt es „Schänepuschen“
statt Zähneputzen. Und es ärgert Lucas’ Oma, weil es mit deren
Kirschen Fußball spielt. Die erklärt Lucas dann auch gleich, dass
sie keine Zähne mehr hat, weil man früher nicht so aufs Zähneputzen
geachtet hat.
Mit dem Zahnteufelchenspiel am Ende des Buches, das Lucas dem Upps geschenkt
hat und das auf der letzten Doppelseite abgebildet ist, lernen Kinder spielend,
wie wichtig Zähneputzen ist. Und deswegen sollte dieses gelungene Bilderbuch
nicht nur Pflichtlektüre in jedem Zahnarzt-Wartezimmer werden, sondern
auch in jedem Kindergarten und in allen Grundschulen.
„Upps, komm Zähne putzen!“ ist ein schönes, aber auch
lehrreiches Bilderbuch!
Autorenportrait:
Ursel Scheffler wurde in der Spielzeugstadt Nürnberg geboren und hatte
schon immer eine Vorliebe für Kinder und Kinderbücher. Sie hat in
Erlangen und München Literatur und Sprachen studiert und ihre Magisterarbeit
über das französische Märchen geschrieben. Nach ihrer Heirat
in München hielten sie ihre drei Kinder Sabine, Jan und Sibylle zunächst
davon ab, einen „ordentlichen“ Beruf zu ergreifen. Das regte sie
aber nicht weiter auf, sondern zum Geschichtenerfinden an. Nach Stationen in
Frankfurt und Stuttgart steht ihr Schreibtisch jetzt in Hamburg. Der Stapel
Bücher, den sie inzwischen geschrieben hat, ist ihr über den Kopf
gewachsen, genau wie ihre Kinder.
Illustratorenportrait:
Jutta Timm, wurde in Cuxhaven geboren. Sie hat Werbegrafik studiert. Ihr Mann
und zwei muntere Kinder hielten sie eine Weile vom Zeichentisch ab. Ein Zusammenstoß
auf der Schipiste brachte ihr ein kaputtes Knie ein und eine Bekanntschaft mit
Ursel Scheffler, die gerade einen Illustrator für ein Sagenbuch suchte
und überraschend im Schnee fündig wurde. Und wie es in Märchen
und Sagen so ist: sie entdeckten, dass sie außer (fast) der gleichen Adresse
auch noch einen frechen Cockerspaniel, die Vorliebe für augenzwinkernden
Humor und noch viele andere Dinge gemeinsam haben. Inzwischen haben sie viele
Bücher zusammen gemacht, wie auch „Mein
Märchenkochbuch“ und „Upps,
benimm dich!“
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