Schweinelecker!
Alles über TV-Köche – Shows, Restaurants & Kochkurse
(pr).
Kochsendungen im Fernsehen sind zu einem Trend geworden. Immer mehr Shows gibt
es, von „Kochduell“ bis „Teufelsküche“, der „Big-Brother“-Variante
der Kochsendungen. Das Begleitbuch zu diesen Shows heißt „Schweinelecker!“,
geschrieben von Klaus Dahlbeck, und stellt die 16 bekanntesten Köche im
deutschsprachigen Fernsehen vor. Denn Fernsehkochen macht Appetit – zumindest
wenn man dem Vorwort von Gero von Randow glauben darf.
In dem Buch „Schweinelecker!“ sind die großen Namen der Fernsehküchen
vertreten, darunter Johann Lafer, Tim Mälzer oder Altmeister und Hobbykoch
Alfred Biolek, dessen Sendung „alfredissimo“ bereits seit zehn Jahren
im Fernsehen läuft. Dabei erfährt der Leser, dass Alfred Biolek sich
seine eigene Küche für die Sendung nachbauen ließ und dass Tim
Mälzer in seinem Restaurant „Das weiße Haus“ in Hamburg
bewusst einfache Gerichte anbietet und damit keine Restaurantkritiker beeindrucken
will.
Aber auch dem Engländer Jamie Oliver hat Autor Klaus Dahlbeck ein Kapitel
gewidmet. Immerhin hat Jamie Oliver mit seiner Art, im Fernsehen zu kochen,
die Küche revolutioniert. Er propagandiert ganz bewusst die einfache Küche
und erreicht damit alle Schichten des Publikums. Viele seiner Aktivitäten
verfolgen dabei auch noch einen guten Zweck. Er initiierte die Kampagne „Feed
me better“, um das Essen in Englands Schulkantinen zu verbessern, und
kochte selbst in diversen Schulen des Landes. Seine „Fifteen“-Restaurants
wollen jungen Drogenabhängigen die Möglichkeit geben, eine vernünftige
Ausbildung zu absolvieren. Der Erfolg gibt Jamie Oliver recht: Das Essen in
den Restaurant, obwohl fast ausschließlich von Lehrlingen zubereitet,
schmeckt allen, und bisher haben bereits 22 von ihnen die Ausbildung abgeschlossen.
Aber Klaus Dahlbeck äußert auch Kritik an dem einen oder anderen
Fernsehkoch. Die Sendung „Teufelsküche“, die von Starkoch Christian
Rach betreut wurde, bezeichnet der Autor als grausamste Variante des Kochshow-Trends,
da die Prominenten in der Sendung weder kochen, noch die Arbeit organisieren
konnten.
Neben den Texten gibt es weiterführende Informationen zu den einzelnen
Köchen. Alfed Biolek teilt dem Leser seine zehn Gebote des Kochens mit,
man erfährt, welche Restaurants die Starköche neben ihren Fernsehshows
betreiben, welche Bücher sie bisher veröffentlichten, wo sie ihre
Ausbildungen absolvierten und vieles mehr. Und wer sich schon immer fragte,
was die Frau mit dem Klemmbrett in Tim Mälzers Show „Schmeckt nicht,
gibt’s nicht“ zu suchen hat, wird die Antwort darauf in „Schweinelecker!“
finden. Von jedem Koch gibt es dabei mehrere Fotos, die ihn im Porträt
und während der Fernsehshows zeigen.
„Schweinelecker!“ ist ein amüsantes Sachbuch mit vielen Informationen
über die verschiedenen Starköche des Fernsehens. Ein „leckeres“
Buch für alle, denen die Kochsendungen noch zu wenig sind und die gerne
mehr über die Köche selbst erfahren möchten!
Autorenportrait:
Klaus Dahlbeck ist Gastro-Journalist und schrieb 15 Jahre lang für das
Lifestyle-Magazin „Prinz“. Die meisten Fernseh-Köche in seinem
Buch kennt er persönlich. Er hat mehrere Restaurantführer veröffentlicht
und schreibt für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften.
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