Ostermärchen
Ein Traum vom Frühling
(pr).
„Es war einmal ein kleiner Junge, dem träumte in der Nacht vom
Ostersamstag zum Ostersonntag (...)“ eine märchenhafte Geschichte
voll sonderbarer Begebenheiten. Da hüpfen die munteren Osterhasen aus dem
Garten bis auf den Wohnzimmertisch und bringen viele bunte Eier. „Der
alte Winter in seinem großen weißen Schafspelz und der Frühling
in seinem leichten blau und weiß gestreiften Anzug“ reichen
einander die Hand, Blumenglöckchen läuten die Auferweckung der schlafenden
Welt ein. Der kleine Fritz erlebt Ostern und das Erwachen des Frühlings
auf eigene Weise, phantastisch und anmutig.
In seichten Worten schwebt der Leser durch das „Ostermärchen“
von Christian Morgenstern. Zwischen Traum und Wirklichkeit entsteht eine phantasievolle
Erzählung für Kinder ab vier Jahren rund um das Osterfest. „Ostermärchen“
ist keine typische Ostergeschichte, sondern lebt von Christian Morgensterns
einfühlsamer Erfindungsgabe.
Die pastellfarbenen Zeichnungen von Willi Harwerth untermalen ausgezeichnet
die leichte Atmosphäre. Frühlingshaft entsteht die Welt des kleinen
Jungen in den feinen Illustrationen und macht das poesievolle Kinderbuch zu
einer lebendigen Entdeckungsreise. In dieser halbleinenen Neuausgabe des Originals
aus dem Jahr 1944, herausgegeben von Margareta Morgenstern, wurden die ursprünglichen
Bilder neu gescannt.
Das „Ostermärchen“ ist eine entzückende Vorlesegeschichte
zur Osterzeit!
Autorenportrait:
Christian Morgenstern, 1871 in München geboren, machte sich als deutscher
Schriftsteller vor allem durch seine Nonsensdichtungen und skurrilen Sprachgrotesken
einen Namen. Er starb 1914 in Meran.
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