Ins Meer pinkeln verboten
Was Kindern zu Mallorca einfällt
(sl). „Kindermund tut Wahrheit kund“, lautet ein bekanntes Sprichwort. Das bestätigt auch das Buch „Ins Meer pinkeln verboten“, aus der Reihe „Kindermund“. Dort ist nämlich nachzulesen, „Was Kindern zu Mallorca einfällt“. Und das ist teilweise so komisch, dass man garantiert mehrfach laut loslachen muss. Kleine Kostprobe gefällig? Bitte schön: „Wenn die Leute Urlaub haben, wollen sie nicht rumsitzen, sondern etwas Frisches machen. Deswegen fahren sie nach Mallorca.“ Oder: „Palma heißt Palma, weil es da so viele Palmen gibt.“ Aha!
Bei einigen Sätzen bleibt einem allerdings das Lachen doch im Hals stecken, so wie bei nachfolgendem Statement: „Mein Vater wollte nicht mitkommen nach Mallorca, deshalb ist er in Berlin geblieben. Jetzt habe ich zwei Väter.“
Auch ganz allgemeine Kommentare rund um das Thema Urlaub sind in dem Buch „Ins Meer pinkeln verboten“ enthalten: „Meine Mutter cremt sich immer ein, damit sie später keine Knicke im Gesicht kriegt.“ Oder: „Ein Animatöhr ist einer Erwachsener der immer jemandem zum Spielen sucht.“ – Aber wir wollen hier ja nicht alles aus dem Buch verraten… .
Hella Strehlke hat die amüsanten Kinderweisheiten herausgegeben, die von Kindern der „Deutschen Internationalen Schule Mallorca“ in Magaluf und des „Eurocampus Deutsche Schule Mallorca“ in Palma de Mallorca aufgeschrieben und illustriert wurden. An den Bildern ist immer Name und Alter des Kindes angegeben, leider sind aber nicht alle Aussagen Kindern zuzuordnen und auch die – sicher interessanten – Altersangaben fehlen bei einigen Texten. Das tut dem Spaß aber keinen Abbruch.
Sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt: „Ins Meer pinkeln verboten“ ist genau die richtige Buch für einen kurzweiligen Nachmittag am mallorquinischen Strand – auch wenn die Gefahr sehr groß ist, dass Sie vor Lachen ins Meer pinkeln müssen!
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