Hexenalltag
Eine kleine Lektüre für Junghexen und solche, die es werden wollen
(ini).
„Eine kleine Lektüre für Junghexen und solche, die es werden
wollen“ – so nennt die Autorin Witch Cheyenne ihr Buch „Hexenalltag“
im Untertitel vielsagend. Cheyenne, die mit bürgerlichem Namen Daniela
Bartelt heißt, hat ihr Werk auch selbst illustriert.
Nach einer kurzen Vorstellung ihrer Person und einem „Einblick in
ihre magische Welt“, finden an Hexerei und Magie interessierte Mädchen
alles, was sie für die „Hexenarbeit“ brauchen: Liebesrituale,
Erklärungen zu Traumsymbolen, Schutzrituale und Ansprechpartner für
Hexen. Auch recht exotische Themen wie die Kristallkugel, Glasrücken oder
Exorzismus werden angeschnitten.
Immer wieder vermittelt Daniela Bartelt die Grundlage, auf der sie arbeitet:
„Man darf natürlich keine Wunder erwarten und Magie nicht mit
Zauberei verwechseln…“. Deshalb könnte das Rezept für
so manchen Liebestrank auch in einem der zahlreich auf dem Markt vertretenen
erotischen Kochbücher stehen.
Für Skeptiker ist „Hexenalltag“ nicht geeignet. Nur wer bereit
ist, neben unserer wissenschaftlich erforschten Welt auch eine „übersinnliche“
Welt zu akzeptieren, wird dieses Buch mit Gewinn lesen. Cheyenne sieht sich
als „weise Frau“, die mit der Natur verbunden ist, sich ihre Kräfte
zu Nutze macht und anderen Menschen hilft. Ihre Tipps sind einfach und gut verständlich;
Patentrezepte liefert sie allerdings keine: Jede Leserin soll selbst entscheiden,
wann und wie sie Magie anwendet.
Jedes Kapitel wird von einfachen, leicht naiven Zeichnungen begleitet und abgeschlossen,
die das Gesagte verdeutlichen oder in ein Bild umsetzen. Das Buch schließt
mit einer Literaturliste für diejenigen, die sich noch intensiver mit der
Materie auseinander setzen möchten.
„Hexenalltag“ bietet einen informativen Einblick in alle magischen
Techniken und ist somit der ideale Einstieg in die Arbeit einer modernen Junghexe!
Autorenportrait:
Witch Cheyenne heißt mit bürgerlichem Namen Daniela Bartelt und wurde
1967 in der Nähe von Stuttgart geboren. Sie ist gelernte Arzthelferin und
Krankenpflegerin und heute als „freischaffende Hexe“ tätig.
Sie ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt mit ihrer Familie in einem
ländlichen Städtchen in der Nähe von Hamburg. Ihre große
Liebe zu Natur, Kindern und Tieren hat sie veranlasst, ihre medialen Gaben auszuleben
und an andere weiter zugeben. Zu ihren täglichen Arbeiten gehören
ehrenamtliche Tätigkeiten im Tier- und Kinderschutz; darunter fallen auch
Beratungsgespräche für Rat- und Hilfesuchende sowie die persönliche
Unterstützung für Opfer und Angehörige bei Kindesmissbrauch.
Witch Cheyenne ist für „Insider“ eine Anlaufstelle bei „paranormalen
Erscheinungen“.
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