Ein Sommernachtstraum
Der Klassiker von Shakespeare aus der Reihe „Weltliteratur für Kinder“
(pr).
Einfach märchenhaft! Die von Barbara Kindermann neu erzählte Komödie
„Ein Sommernachtstraum“ von dem englischen Dramatiker William Shakespeare
(1564-1616) kann nun auch von Kindern als Klassiker gelesen werden. Es setzt
bewusst auf eine vereinfachte Wortwahl und Satzstruktur, ohne die ursprüngliche
Textaussage von Shakespeare zu „verfälschen“. Das Bilderbuch
„Ein Sommernachtstraum“ ist nach „Romeo
und Julia“ die zweite Erzählung nach Shakespeare und
der mittlerweile fünfte Band der Reihe „Weltliteratur für Kinder“.
Erzählt wird die in Griechenland spielende Geschichte von vier unglücklich
verliebten Menschen: Hermia, Lysander, Helena und Demetrius. Hermias Vater will,
dass seine Tochter den reichen und angesehenen Demetrius heiratet. Diese weigert
sich jedoch, weil sie in den Dichter Lysander verliebt ist. Hermias beste Freundin
dagegen würde sehr gerne eine Bindung mit Demetrius eingehen, doch dieser
hat nur Augen für Hermia. Was nun? Um der drohenden Strafe, die Hermias
Vater angekündigt hat, falls sie Demetrius nicht heiraten wird, zu entkommen,
beschließen die Verliebten Hermia und Lysander in den Wald zu flüchten.
Helena, die von diesen Absichten weiß, informiert Demetrius darüber,
damit dieser endlich einsieht, dass seine Liebe zu Hermia ins Nichts führt
und sich endlich Helena zuwendet. Im Wald kommt es schließlich zu einem
großen Gefühlswirrwarr, bei dem Oberon, König der Elfen, und
sein kleiner Lieblingskobold Puck kräftig mitmischen. Ob es für alle
Beteiligten ein Happy End geben wird, können junge Leser ab sieben Jahren
selbst in Erfahrung bringen.
Das Bilderbuch „Ein Sommernachtstraum“ ist wahrhaftig fantastisch.
Die Originalität der Geschichte wird bei diesem Buch besonders durch die
einzigartigen Illustrationen von Almud Kunert zur Geltung gebracht, die nicht
allein durch ihre großen Formate der Handlung einen Rahmen verleihen.
Der Betrachter hat das Gefühl als gleite die Malerin mit ihrem Malutensil
elfengleich über das weiße Papier. Die vorwiegend grünen Aquarellfarben
vermitteln dem Leser eine Waldatmosphäre, die die in der Geschichte transportierte
Stimmung stärker zum Ausdruck kommen lässt.
Mit ihrer Idee, Kinder schon früh mit der Weltliteratur vertraut zu machen
und sie für die „schöne, hohe Literatur“ zu begeistern,
setzt Barbara Kindermann neue Maßstäbe auf dem Gebiet der Kinderliteratur.
Vor allem die Leichtigkeit, mit der ihre Bücher zu lesen und deren Handlungen
nachzuvollziehen sind, wird Kindern Freude am Lesen bereiten.
„Ein Sommernachtstraum“ ist ein wunderschön erzähltes
Märchen, das nicht nur Kinderaugen zum Strahlen bringt, sondern auch Schwärmer,
Utopisten und Romantiker faszinieren wird!
Autorenportrait:
Barbara Kindermann wurde 1955 in Zürich geboren und studierte Germanistik,
Philosophie und Sprachen in Genf, Dublin, Florenz und Göttingen. Nach dem
Abschluss ihrer Promotion war sie mehrere Jahre als Lektorin tätig. 1994
gründete sie in Berlin den Kindermann Verlag, in dem sie seither als Autorin
und Verlegerin u. a. die Reihe „Weltliteratur für Kinder“,
zu der auch die Bände „Faust“,
„Romeo und Julia“,
„Nathan der Weise“
und „Wilhelm Tell“
gehören, herausgibt.
Illustratorenportrait:
Almud Kunert wurde 1964 geboren und studierte Malerei und Grafik an der „Akademie
der bildenden Künste“ in München. Seit 1992 arbeitet sie als
freie Illustratorin für verschiedene Verlage und für die Werbebranche.
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