Die Schöne und das Biest
Das bezaubernde Märchen in seiner Originalversion
(pr).
„Die Schöne und das Biest“ ist eine Geschichte, die zumindest
seit dem gleichnamigen Disney-Film überall bekannt ist. Doch das Original
aus dem 18. Jahrhundert stammt von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont und ist
nun als großformatiges Bilderbuch mit wunderbaren Illustrationen von Anne
Romby erschienen.
In diesem Klassiker der Kinderliteratur geht es um einen Kaufmann, der drei
Söhne und drei Töchter hat. Von seinen Töchtern sind zwei eitel
und selbstgefällig, nur die jüngste ist sowohl liebreizend als auch
gütig zugleich. Als der Kaufmann sein Geld verliert, sind die bösen
Töchter zutiefst unglücklich und beneiden ihre schöne und zufriedene
Schwester immer mehr. Eines Tages verirrt der Vater sich auf einer Reise und
kommt zu einem scheinbar leerstehenden Schloss, wo er Essen und einen Schlafplatz
findet. Am nächsten Tag bricht er jedoch eine Rose von einem Strauch im
Garten des Schlosses ab, worauf ein schreckliches Ungeheuer erscheint und dem
Kaufmann mitteilt, er müsse wegen der Rose sterben oder an seiner statt
eine seiner Töchter zu dem Biest schicken. Der Kaufmann darf zunächst
nach Hause zurückkehren, und sofort entscheidet sich die jüngste Tochter
zum Biest zu gehen, um den Vater zu retten. Dort angekommen, merkt sie, dass
das Ungeheuer sie gar nicht töten will, sondern ihr jeglichen Komfort bietet,
denn auf dem Biest liegt ein Fluch, der nur durch die Liebe einer tugendhaften
Frau gebrochen werden kann… .
Dieses schöne Märchen, von Barbara Egner aus dem Französischen
übersetzt, wurde mit zauberhaften Illustrationen und Collagen aus Blütenblättern
von Anne Romby bestückt, die einen nostalgischen Touch haben. Dies entspricht
dem Wesen des entzückenden Märchens viel besser als die an Kitsch
grenzenden Disney-Illustrationen. Aufgrund der schönen Gestaltung ist dieses
Bilderbuch nicht nur etwas für Kinder, sondern auch ein Sammelstück
für Erwachsene.
Das traumhaft schöne Bilderbuch „Die Schöne und das Biest“
erzählt die klassische Geschichte mit wunderbaren Illustrationen und wird
alle, die in dieser schnelllebigen Zeit noch gerne Märchen lesen, erfreuen!
Autorenportrait:
Jeanne-Marie Leprince de Beaumont wurde am 6. April 1711 in Rouen in Frankreich
geboren. Ihre wichtigsten Werke verfasste sie jedoch in England, wohin sie im
Jahre 1745 auswanderte und wo sie für 17 Jahre lebte. Sie arbeitete als
Mitherausgeberin und Redakteurin der pädagogischen Zeitung „Le Magasin
des enfants“. Hier publizierte sie auch zum ersten Mal das Märchen
„Die Schöne und das Biest“, mit dem sie zu Weltruhm gelangte.
Sie kehrte 1762 nach Frankreich zurück, heiratete und bekam sechs Kinder.
1780 starb Jeanne-Marie Leprince de Beaumont und hinterließ ein voluminöses
Gesamtwerk.
Illustratorenportrait:
Anne Romby wurde in einem kleinen Dorf in der Picardie geboren. Sie studierte
an der „Ecole des Beaux Arts“ in Reims und an der „Ecoles
des Arts Décoratifs“ in Straßburg. Sie liebt Grafiken, Miniaturen
und Geschichten von vergangenen Zeitaltern. Ihre Arbeiten wurden 2001 mit dem
„Prix Saint-Exupéry“ und 2002 mit dem „Prix Chrétien
de Troyes“ ausgezeichnet.
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