Die Pferdefrau
Ein romantischer Liebesroman, der in Irland spielt
(dsz).
Die junge Tierärztin Christine braucht eine Auszeit – und besucht
ihren Vater George, der in einem kleinen Dorf in Irland lebt. Hier will sie
sich von den Begebenheiten der letzten Zeit erholen und einfach nur entspannen.
Wie der Zufall es will, ist das Häuschen ihres Vaters direkt an den Pferdehof
der O’Flahertys angegliedert, wo sie auch täglich Reitstunden nehmen
kann. Eigentlich wollte Christine ja nie wieder auf den Rücken eines Pferdes
zurückkehren, doch der Charme ihres Nachbarn veranlasst sie, von ihren
Prinzipien Abstand zu nehmen. Außerdem ist da auch noch der scheue Hengst
Cuchulainn, dem sie sich mit all ihrer pferdepsychologischen Kenntnis nähern
möchte.
Christines Urlaub auf dem Pferdehof bringt sie von ihren vergangenen Problemen
ab – bis sich die Ereignisse überschlagen und der Hund der Besitzer
tot aufgefunden wird. „Wer hatte Punch getötet? Er hatte gebellt
in jener Nacht, was er sonst nie tat. Dann war Denis aufgetaucht, ganz offensichtlich
ungehalten über den Hund. Denis, den Christine wenige Stunden zuvor bei
einem merkwürdigen Stelldichein ertappt hatte. Und nun war Punch tot. Wollte
ihn Denis möglicherweise aus dem Weg räumen?“
Christine ist schnell heimisch geworden auf dem Hof der O’Flahertys. Doch
irgendwann ist auch für sie die Zeit gekommen, nach Deutschland zurück
zu kehren. Keine schöne Aussicht für die frisch verliebte junge Tierärztin...
.
Der Jugendroman „Die Pferdefrau“ von Jutta Beyrichen, der auch erwachsenen
Leserinnen gefallen wird, ist ein romantisches Pferdebuch, das seinen Reiz insbesondere
durch die Beschreibungen Irlands bekommt. Die typisch irischen Menschen und
die Handlungsorte des Buches, nämlich die Stadt Galway und die Cliffs of
Moher, werden so beschrieben, wie sie jeder Fan der grünen Insel in Erinnerung
hat. „Die Pferdefrau“ ist gefühlvoll und unterhaltsam –
obwohl sich der Schluss schon sehr schnell erahnen lässt. Doch trotz des
zu erwartenden Endes ist die Lektüre allen Pferde- und Naturliebhabern
zu empfehlen. Einfühlsam und ohne Übertreibungen wird die aufkeimende
Liebe zwischen zwei völlig konträr veranlagten Personen beschrieben
– und ihre gemeinsame Sorge um die Tiere des Reiterhofes.
„Die Pferdefrau“ nimmt den Leser mit nach Irland und lässt
ihn teilhaben an einem Leben in Eintracht mit der herrlichen Landschaft.
Autorenportrait:
Jutta Beyrichen wurde 1964 geboren. Bereits als junges Mädchen entdeckte
sie ihre Liebe zum Reiten. Neben Pferden hat sie eine zweite große Leidenschaft
– Irland, die grüne Insel, auf der auch dieser Roman spielt.
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