Die Häschenschule
Ein lustiges Bilderbuch
(pr).
Nicht viele Kinderbücher haben die pädagogischen Wendungen der letzten
80 Jahre überstanden. „Die Häschenschule“ von Albert Sixtus
hat dies geschafft. Mit einer Gesamtauflage von über einer Million gehört
der Klassiker zu den meistverkauften Kinderbüchern überhaupt.
Was Hasenhans und Hasengretchen in der Schule lernen, ist geschickt in ansprechende
Verse verpackt: Da stehen Pflanzenkunde und Ostereiermalen auf dem Stundenplan,
was die Häschen mit Begeisterung erproben. Und natürlich darf die
Lektion über den bösen Fuchs nicht fehlen, denn schließlich
wird fürs Leben gelernt. Dass in der Hasenwelt noch die traditionellen
Wertvorstellungen der 1920er Jahre vorherrschen, stört durch die findige
Wortwahl auch nur am Rande.
Die ursprünglichen Illustrationen von Fritz Koch-Gotha verleihen dem lustigen
Bilderbuch seinen besonderen Charme. Seine farbigen Zeichnungen erwecken den
Schultag der Hasenkinder zum Leben und lassen die jungen Betrachter die Hasenwelt
entdecken.
Die „Die Häschenschule“, als Reprintausgabe in hochwertigem
Halbleinen ausgestattet, wird zum liebevoll gestalteten Schmuckstück für
das Osterfest und verspricht einer weiteren Generation großes Lesevergnügen!
Autorenportrait:
Albert Sixtus wurde 1892 in Sachsen geboren. Er begann 1922 seine erfolgreiche
literarische Tätigkeit als Kinder- und Jugendbuchautor mit der Veröffentlichung
von Märchenbüchern. Zu großer Beliebtheit gelangten die fröhlichen
Verse des Lehrers in Zusammenarbeit mit dem Alfred Hahn’s Verlag Leipzig,
wo 1924 sein bis heute wohl bekanntestes Bilderbuch „Die Häschenschule“
mit Illustrationen von Fritz Koch-Gotha erschienen ist. Mit seinem umfangreichen
Werk, das rund 70 Werke umfasst, prägte Albert Sixtus die Kinderbuchtradition
zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Albert Sixtus starb 1960 in Jena.
Illustratorenportrait:
Fritz Koch-Gotha lebte von 1877 bis 1956. Der Sohn eines Landmanns und Offiziers
in Eberstädt bei Gotha studierte zuerst an der Kunstakademie in Leipzig
und dann – unter der Leitung des Landschaftsmalers Hans Thoma –
an der Akademie in Karlsruhe. Anschließend arbeitete er als freischaffender
Illustrator, ab 1902 in Berlin, wo er zum ständigen Mitarbeiter der dortigen
„Illustrierten Zeitung“ und zum meistbeschäftigten Zeichner
des Ullstein-Verlages wurde. Er war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert
einer der bekanntesten und beliebtesten Illustratoren Deutschlands.
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