Das Zauberer-Handbuch
Die magische Welt der Joanne K. Rowling von A bis Z
(mkb).
Wenn Joanne K. Rowlings ihre Fantasie fliegen lässt, dann wird sie zum
Gewürz von Sagen und Mythen, die über Jahrhunderte von Generation
zu Generation gereicht worden sind. Daraus entstanden ist ein Zauberlehrling,
der die Herzen der Welt erobert hat: Harry Potter. Die Autoren Allan Zola Kronzek
und Elizabeth Kronzek haben mit „Das Zauberer-Handbuch“ eine Art
Reiseführer geschaffen, der den Leser humorvoll und versiert durch die
Mystik und Zauberei der Harry Potter-Bände führt.
Die Autoren sind der magischen Welt Harry Potters und seiner Mitspieler auf
den Grund gegangen, haben alles alphabetisch geordnet und beschrieben. N wie
„Nicolas Flamel“ wirft spontan die Frage auf, ob er nun wirklich
den „Stein der Weisen“ erschaffen habe, was wiederum zu S wie „Stein
der Weisen“ führt. Ein alter Menschheitstraum, der auf Erfüllung
hoffte: das ewige Leben. Die Alchemie sollte dabei behilflich sein, Blei in
Gold verwandeln, Kranke heilen und Todgeweihten die Rückkehr zu den Lebenden
ermöglichen. Auch der Phoenix handelt vom langem Leben, erhebt er sich
doch alle 500 Jahre aus seiner eigenen Asche und beginnt wieder ganz von vorne.
Ein spannendes Sammelsurium an Magie und Sagen, welches die J. K. Rowling für
sich genutzt und brillant umgesetzt hat, tritt aus dem Umfeld der Zaubererschule
heraus und wird dem Laien zugänglich gemacht. So klärt der Begriff
„Katze“ über den zweifelhaften Charakter von „Mrs. Norris“
auf. Gleich drei Seiten sind ihr und ihresgleichen gewidmet, bezichtigt sie
der Spionage: „Im 16. Jahrhundert galten sie allgemein als Gefährten
von Hexen und wurden wie Mrs. Norris verdächtigt, dass sie mit ihren Besitzern
kommunizieren konnten. In manchen Teilen Schottlands war dieser Glaube so stark,
dass sich viele Menschen weigerten, wichtige Familienangelegenheiten zu besprechen,
wenn eine Katze im Zimmer war...“ Und da wären wir dann auch
schon bei den Hexen: Alte, runzlige Geschöpfe mit einer Vorliebe für
Katzen, auf dem Besen reitend, im Ruf durchtrieben und boshaft, hat man sie
vom 15. bis zum 17. Jahrhundert ins Feuer geworfen. Hermine und ihre Freunde
werden in der Zauberwelt Joanne K. Rowlings zwar nicht mehr verbrannt, dafür
aber reiten sie lustig auf ihren Besen und hexen was das Zeug hält.
Poltergeist, Sphinx, Dreiköpfiger Hund oder Zauberstab – jede Hexerei,
jede Mythologie hat einen Ursprung, einen Hintergrund. „Das Zauberer-Handbuch“,
aus dem Amerikanischen von Helmut Splinter übersetzt, ist ein heiteres,
spannendes Nachschlagewerk mit zahlreichen Illustrationen, das Tür und
Tor in die geheimnisvolle Welt des Harry Potters öffnet. Auch wenn Joanne
K. Rowling das Werk nicht autorisiert hat, so dient es doch als wunderbarer
Wegweiser durch die mystische Welt des Zauberlehrlings.
Ein unumgängliches Nachschlagewerk für jeden Harry Potter-Fan!
Autorenportrait:
Allen Zola Kronzek ist Zauberer und Autor des erfolgreichen Zauberbuchs „The
Secrets of Alkazar. A Book of Magic“. Er zeigt seine Zaubershows vor allem
in Schulen, Colleges, Museen und öffentlichen Büchereien, wo er auch
Vorträge über die Geschichte der Zauberei hält.
Elizabeth Kronzek, seine Tochter, hat an der „Princeton University“
Geschichte studiert und arbeitet als Lektorin, Autorin und Dozentin. Beide sind
ausgemachte Harry-Potter-Fans und haben hier das Buch geschrieben, das sie selbst
immer schon lesen wollten.
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