Das Doppelleben des Charles A. Lindbergh
Der berühmteste Flugpionier aller Zeiten – Seine wahre Geschichte
(mkb).
München 1957: Eine Liebe spinnt ihre zarten Fäden um einen Flugpionier
und eine Hutmacherin, leitet ein Doppelleben ein, das noch hohe Wellen schlagen
wird. Im November 2003 geben Dyrk Hesshaimer, Astrid Bouteuil und David Hesshaimer
eine Pressekonferenz, die Amerika in skeptisches Staunen versetzt: Der amerikanische
Pionier der Lüfte Charles A. Lindbergh soll 17 Jahre lang heimlich eine
Liebesbeziehung mit der Hutmacherin Brigitte Hesshaimer gehabt haben. Das Zeugnis
ihrer Liebe: Dyrk, Astrid und David. „Das Doppelleben des Charles A. Lindbergh“
von den drei Lindberghkindern und Rudolf Schröck ist eine Biografie, die
den Fliegerhelden nicht nur emotional für die Welt neu entdeckt!
Charles Lindbergh hatte in Deutschland und der Schweiz mit zwei Hesshaimer Schwestern
und ihrer Freundin Valeska insgesamt sieben außereheliche Kinder. Seine
Geliebten verpflichtete er zu strengster Geheimhaltung, richtete Postfächer
in den USA für die zahlreiche Korrespondenz ein, kaufte ein Auto und tourte
in geheimer Mission durch Deutschland und die Schweiz – auch für
Amerika: „Am 11. Mai 1945 verließ eine R5D-Maschine Washington.
An Bord (...) der 43-jährige Charles Lindbergh. (...) Wenige Tage zuvor
war er einem Spezialkommando zugeordnet worden, das im Geheimauftrag der amerikanischen
Regierung und des amerikanischen Militärs nach Deutschland geschickt werden
sollte. Ziel der Mission: den Entwicklungsstand der deutschen Raketenforschung
und der Hochgeschwindigkeitsflugzeuge zu studieren.“ Das Doppelleben
nahm seinen Lauf!
Die bisher veröffentlichten Biografien zeigen Charles Lindbergh vorwiegend
sachlich, korrekt und als Mann, der sich niemals von Emotionen leiten ließ.
Das Bild jedoch, welches die drei Hesshaimer-Kinder von ihrem Vater zeichnen,
ist ein gefühlvoll Herzliches. Ihre Mutter Brigitte, Rufname „Bitusch“,
hatte den Enkel eines Pioniers der ersten Tage, den Sohn eines Farmers, den
Einzelgänger, den „fliegende Verrückten“ in einer diskussionsreichen
Nacht kennen und lieben gelernt. Den Mann, der 1927 als erster den Atlantik
überquerte und damit weltberühmt wurde – ein Ruhm, für
den er noch einen hohen Preis bezahlen sollte: das Leben seines Erstgeborenen.
Daraufhin zog sich der meist fotografierte Mann Amerikas aus der Öffentlichkeit
zurück, gab den Medien die Schuld an der Entführung seines Sohnes
und geriet in den Verruf des gefühlskalten Eigenbrödlers. Aber dies
war nicht der einzige Ruf, der ihm bis heute, mehr als 30 Jahre nach dem Tod,
anhaftet. Seine emotionalen Reden brachten ihn als Nazi-Freund in Verruf! Nimmt
man sich jedoch die Mühe und betrachtet den Sachverhalt genauer, wird man
feststellen, dass Charles Lindbergh nicht mehr als ein unverbesserlicher und
ebenso sturer Moralist war, der mit dem globalem Auge eines Weltreisenden eine
ganz eigene Haltung gegenüber Verbrechen hatte: „Für Lindbergh
bestand kein prinzipieller Unterschied zwischen politischem Massenmord und dem
selbst erlebten Zynismus amerikanischer Gis an der Pazifikfront, die abgeschlagenen
Köpfe japanischer Kriegsgefangener in Ameisenhügel zu stecken, damit
man sie später, nachdem das Fleisch abgenagt war, besser als Souvenir nach
Hause nehmen könnte.“
Dieses Buch erzählt die Geschichte eines Mannes, der in Amerika offiziell
eine vorbildliche Ehe mit der Bestsellerautorin Anne Morrow führte, mit
ihr fünf Kinder aufgezogen hatte, die Geschichte eines Mannes, der Politik
emotional, fast idealistisch betrieb, eines Mannes, der in einem waghalsigen
Manöver als Erster den Atlantik überquerte und schließlich dem
Mann, der ein Doppelleben führte, von dem keiner etwas ahnte; es ist die
Geschichte von atemberaubenden Erfolgen und erschütternden Niederlagen!
„Das Doppelleben des Charles A. Lindbergh“ ist eine packende und
aufschlussreiche Biografie, die ein sehr persönliches, jedoch niemals voyeuristisches
Bild des Flugpioniers zeichnet!
Autorenportrait:
Rudolf Schröck, Jahrgang 1949, war über 20 Jahre als Redakteur für
Hörfunk und Tageszeitungen tätig. Er ist Autor zahlreicher Sachbücher
und Fernseh-Drehbücher sowie Dozent an der Deutschen Journalistenschule
in München und an der Akademie für Publizistik in Hamburg. Er lebt
in München.
Dyrk Hesshaimer wurde 1958 als ältester Sohn von Brigitte Hesshaimer und
Charles Lindbergh in München geboren. Er lebt mit seiner Familie in Utting
am Ammersee.
Astrid Bouteuil wurde 1960 als zweites Kind von Brigitte Hesshaimer und Charles
Lindbergh in München geboren. Sie lebt mit ihrer Familie in Longjumeau
bei Paris.
David Hesshaimer wurde 1967 als drittes Kind von Brigitte Hesshaimer und Charles
Lindbergh in Wolfratshausen geboren. Er lebt mit seiner Familie in der Region
München.
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