Das Astrid Lindgren Lexikon

Alles über die beliebteste Kinderbuchautorin der Welt

Das Astrid Lindgren Lexikon(emk). Ein ganzes Lexikon über Astrid Lindgren? – Jawohl, und ob! Mehr als 500 Seiten, angefüllt mit Wissen über und um die beliebteste Kinderbuchautorin der Welt, zweispaltig gedruckt, mit vielen Abbildungen, Illustrationen aus ihren Büchern, einem Fototeil von Erwin Neu in der Mitte – und nie langweilig.

„Das Astrid Lindgren Lexikon“ gibt Auskunft über Figuren, die Astrid Lindgren erfand, über Schauplätze und Begriffe, über Regisseure, Schauspieler, Komponisten der Verfilmungen, über Verleger, Übersetzer und Illustratoren ihrer Bücher. Auch die Familie der berühmten Kinderbuchautorin ist mit Kurzbiografien berücksichtigt. Alle Menschen, die mit der großen schwedischen Dichterin zu tun hatten, sind erwähnt, teilweise mit Querverweisungen zu anderen Namen. Die Figuren der Kinderbücher findet man unter ihrem Vornamen, die anderen Personen aus Astrid Lindgrens Lebenskreis – wie es sich gehört – unter dem Familiennamen.

Unter „Tantiemen“ erfährt man, dass die Sowjetunion nie für Übersetzungen und Verfilmungen an Astrid Lindgren bezahlt hat. „Infehlen“ sind die Objekte, die der Räuber aus „Assar Bubla“ an sich nimmt, und der begabte Übersetzer von „Kalle Blomquist“ war ein erfolgloser deutscher Schauspieler. Einige der Artikel – so der über Ilon Wikland – lesen sich dabei wie eigene kleine Geschichten.

Überhaupt ist „Das Astrid Lindgren Lexikon“ eher ein Lesebuch als ein Nachlagewerk. Manuela Bialek und Karsten Weyershausen haben es ist amüsant geschrieben, sehr viel Neues über Astrid Lindgren zusammengetragen und manches Originelle darin untergebracht. Und: Es ist top-aktuell und verführt zum Festlesen.

Im Anhang befindet sich eine Auswahl von Lindgren-Zitaten zu verschiedenen Themen, sowie Interviews mit Heidi Oetinger, Rolf Rettich und Silke Weitendorf über ihre Zusammenarbeit mit Astrid Lindgren. Außerdem listen Manuela Bialek und Karsten Weyershausen Astrid Lindgren-Schulen in Deutschland auf, liefern biografische Daten, allerdings nicht ohne Fehler, und zum Schluss Bibliographie und Personenregister.

„Das Astrid Lindgren Lexikon“ ist ein Muss für alle, die mit Astrid Lindgrens Kinderbüchern groß wurden und für diejenigen, bei denen sie etwa noch nicht einen festen Platz im Herzen hat!

Autorenportrait:
Manuela Bialek, Jahrgang 1956, arbeitete drei Jahre in der BB-Verlagsgesellschaft in Idstein/Hessen. Anschließend Studium der Sozialpädagogik in Kiel und Braunschweig. Während des Studiums zwischen 1992 und 1995 Mitwirkung an mehreren Bilderbuchausstellungen, von denen eine 2001 den Eulenspiegelpreis erhielt. Sie ist in einer Rehabilitationseinrichtung für psychisch Kranke tätig und seit 2002 Lehrbeauftragte an der Fachhochschule für Sozialpädagogik in Hildesheim.
Karsten Weyershausen, Jahrgang 1963, war fünf Jahre Herausgeber eines Braunschweiger Stadtmagazins und arbeitet als freier Illustrator für verschiedene Medien.

Das Astrid Lindgren Lexikon

Manuela Bialek und Karsten Weyershausen
Das Astrid Lindgren Lexikon
Alles über die beliebteste Kinderbuchautorin der Welt
Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin
ISBN 3-89602-534-1
1. Auflage, 544 Seiten, mit ca. 200 s/w-Abbildungen und 7 Farbfotos, Broschur.
Unverbindliche Preisangabe: € 14,90 (D) / € k. A. (A) / sFr 26,80

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