Bücher öffnen Welten
Bilderbuch für Buchliebhaber über die Faszination der Bücher
(pr/sl).
In der Bibliothek, in deren Regalen alle Bücher stehen, die jemals geschrieben
worden sind, fehlt ein Buch: „Für immer Leben“ heißt
es. Vor 200 Jahren hat jemand die Karteikarte aus dem Karteikasten genommen
und das Buch versteckt. Doch Peter hat das fehlende Buch bemerkt und macht sich
auf, es zu suchen. Zwei Jahre streift er Nacht für Nacht durch die riesige
Bibliothek. Schließlich findet er nicht nur das Buch… .
Das wundervolle Bilderbuch „Bücher öffnen Welten“ erzählt
eine Geschichte über das Ewiges Leben und das Erwachsen werden, das Vergehen
von Zeit und das Sterben. Autor und Illustrator Colin Thompson schafft eine
überaus poetische und kurzweilige Erzählung, in eine faszinierende
Welt voller Bücher und Geschichten entführt.
Noch besser als die Geschichte dieses Buches, das von Hildegard Krahé
aus dem Englischen übersetzt wurde, sind die Illustrationen: Auf jeder
Seite gibt es immer wieder neue Kleinigkeiten zu entdecken. Angefangen bei kleinen
Augenpaaren, die zwischen Büchern herausblinzeln, über Tiere aller
Art, die sitzen, stehen und liegen, sowie kleinen Cafés und Läden,
die ihre Pforten auf verschiedenen Regalbrettern öffnen, bis hin zu ganzen
kleinen Welten, die sich plötzlich zwischen zwei Bücherrücken
auftun. Zu entdecken gibt es auch immer wieder verfremdete Buchtitel: „Sofis
Zelt“, „Die Feuerstangenkohle“, „Vom
Rinde verschmäht“ und „Der Prinz von Humbug“
sind nur einige.
Detailverliebt und mit viel Kunst und leisem Witz illustriert, ist „Bücher
öffnen Welten“ ein unglaublich schönes und geheimnisvolles Buch.
Man wünscht sich beim Lesen, dass es diese Bibliothek wirklich gibt. Und
man wünscht sich, dass in Büchern wirklich soviel Leben steckt, dass
unsere Helden nachts, wenn keiner hinsieht, aus den Seiten steigen und auf den
Bücherregalen herumklettern.
„Bücher öffnen Welten“ fängt die Magie, die Büchern
innewohnt, wunderbar ein!
Autorenportrait:
Colin Thompson besuchte nach der Kunstschule die Filmtechnikerschule in London.
Eine Zeitlang arbeitete er bei der BBC, danach zog er auf die Hebriden, wo er
sich als Kunsttöpfer selbstständig machte. Heute lebt er mit seiner
Frau und seinen Hunden in ländlicher Abgeschiedenheit und kämpft leidenschaftlich
für die Umwelt.
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