Bruna
Ein kleines Mädchen und eine Bärin schließen Freundschaft
(sl).
Bruna ist eine echte Frostbeule. Das kleine Mädchen friert überall
und jederzeit, sogar im Sommer. „Heizlampen, Dampfbäder, Südseeinseln,
brennend scharfer Curry – nichts konnte Bruna wärmen.“
Und so verbringt sie die meiste Zeit ziemlich missmutig im Haus neben dem Ofen
oder unter „einem Berg aus achtzehn Decken, zwei Federbetten und einem
Wollteppich“.
Eines Morgens hört Bruna verzweifelte Hilferufe. Sie kommen vom Fluss,
in dem eine Bärin zu ertrinken droht. „Bruna starrte auf das
eiskalte Wasser, und schon begann sie zu schlottern.“ Doch dann nimmt
das Mädchen ihren ganzen Mut zusammen, um der Bärin zu helfen. Sie
bringt den großen, zitternden Bären ins Haus und steckt ihn ins Bett,
unter all die Decken, und kocht eine warme Suppe. Während sie Ursa, so
der Name der Bärin, die nicht schwimmen kann, füttert, ihr vorliest
und ihr etwas auf dem Klavier vorspielt, vergisst Bruna ganz, dass ihr doch
sonst immer nur kalt ist… .
Anne Cottringer ist mit ihrem Bilderbuch „Bruna“ eine herzerwärmende
Geschichte gelungen, die insbesondere kleine Mädchen erfreuen wird. Charmant
und leichtfüßig erzählt die Autorin, wie aus der völlig
verfrorenen Bruna ein fröhliches Mädchen wird, aus dem Englischen
von Beatrice Howeg übersetzt. Gillian McClure hat „Bruna“ liebevoll
in sanften pastellfarbenen Tönen illustriert.
Wärmstens empfohlen: „Bruna“ ist das richtige Bilderbuch für
alle kleinen Frostbeulen!
Autorenportrait:
Anne Cottringer wurde in Niagara Falls, Kanada geboren. Nach dem Studium ging
sie nach London, wo sie als Regisseurin und Kamerafrau beim Fernsehen arbeitete.
Seit dr Geburt ihres ersten Sohnes schreibt sie Kinder- und Jugendbücher.
Sie lebt mit ihrer Familie in Hereford, England.
Illustratorenportrait:
Gillian McClure wurde 1948 in Bradford, England geboren. Sie hat bereits zahlreiche
Kinderbücher geschrieben und illustriert. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren
drei Söhnen in Cambridge.
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