Auf dem Gipfel
Gedanken vom höchsten Punkt der Erde
(twi).
In dem Buch „Auf dem Gipfel“, herausgegeben von Christine Gee, Garry
Weare und Margaret Gee, schildern viele Menschen, welche auf dem Gipfel des
Mount Everest gestanden haben, ihre ganz persönlichen Eindrücke. Das
„Dach der Welt“ hinterlässt Spuren an jedem, der auf ihm stand.
Ehrfurcht ist vonnöten, wenn man in der Todeszone überleben will,
denn der Berg ist kein Vergnügungspark.
Ein persönlicher Freund von mir ist ebenfalls auf dem Mount Everest gewesen,
und die Erfahrung hat ihn bereichert und angetrieben für Jahre. Teuer war
diese Tour allemal und man darf sich nicht versehen, denn eine Garantie für
das Erreichen der Spitze gibt es nicht. Auch nicht dafür, dass man es überlegt
– es ist halt immer noch ein Risiko. Aber man kann völlig gefahrlos
mit dabei sein, wenn er oder sie die entscheidenden Schritte auf den Gipfel
tut – mit diesem Buch ist es möglich.
Berührende Schilderungen, sachliche Berichte, einfache Erzählungen,
ausführliche Geschichten und Darlegungen, die eine bestimmte Seite anklingen
lassen, aus dem Englischen von Henriette Zeltner übersetzt, sind in „Auf
dem Gipfel“ enthalten. Es ist faszinierend zu lesen, was den Bergsteigern
so durch den Kopf schießt, wenn sie die unmenschliche Plackerei hinter
sich haben. Angst, Freude, der Wunsch nach mehr und auch Depressionen scheinen
die zu packen, welche auf dem Weg nach oben oder unten sind.
Selbst die 35 Photos von Walther Lücker geben gut die Stimmung am Berg
wieder. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar mit Bergsteigerbegriffen.
„Auf dem Gipfel“ ist ein schönes Buch mit der Quintessenz von
8.850 Metern Stress und Glücksgefühlen!
Herausgeberportrait:
Christine Gee hat als leidenschaftliche Abenteuerin und Gründerin einer
der größten Trekking-Organisationen selbst zahlreiche Touren geplant
und geleitet, u.a. mit so bekannten Bergsteigern wie Chris Bonington oder Peter
Hillary. Sie ist Honorarkonsulin des Königreichs Nepal und lebt in Sydney,
wie ihre Freunde und Mitherausgeber Garry Weare und Margaret Gee.
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