Zauber der Schmalspurbahn
Nostalgische Fahrt auf schmalen Schienen
(pr).
Der schöne Bildband „Zauber der Schmalspurbahn“ von Jürgen
Krantz lädt zu einer nostalgischen Fahrt auf schmalen Schienen ein. In
seinen Texten erzählt der Autor Wissenswertes über die Schmalspurbahn
von der Entstehung über den Transport von Gütern und Menschen bis
zum heutigen Einsatz der besonderen Bahn.
In der Einleitung erfährt der Leser, dass diese Eisenbahn trotz geringerer
Spurbreite genauso stark belastet werden kann wie andere Bahnen. Das erste Kapitel
„Schmalspurbahnen in Deutschland“ beschäftigt sich mit der
Entstehung und Verbreitung der Bahn, in Deutschland wurde 1851 die erste Schmalspurbahn
gebaut.
Im Kapitel „Mit Dampf, Diesel und Strom“ geht es um die Schmalspurbahnen
und ihre Triebfahrzeuge. „Die älteste Schmalspurbahn in Europa,
die Pferde-Eisenbahn Linz-Budweis gab schon mit ihrem Namen den Hinweis auf
die Antriebsart: das Pferd.“ Mit der Zeit wurden die „lebendigen“
Triebfahrzeuge durch die Dampfmaschine und schließlich die Diesellokomotive
abgelöst.
Normalspur-Güterwagen können auch auf Schmalspurbahnen fahren, wenn
sie auf einer Rollblockanlage befestigt sind, erfährt der Leser im Abschnitt
„Aufgebockt“. Im Kapitel „Außergewöhnliches“
werden besondere Gleise, Anlagen und andere betriebliche Dinge vorgestellt.
Bahnen wurden vor allem zum Gütertransport genutzt, dienten im Zuge der
Industrialisierung jedoch zunehmend auch zum Personenverkehr. „Mochte
die Schmalspurbahn mit ihrer ungünstigen Trassierung und vielen Zwischenhalten,
bei denen mitunter lange rangiert wurde, auch lange zum Ziel brauchen, eine
schnellere Alternative gab es nicht.“
Am Ende des informativen Bildbandes „Zauber der Schmalspurbahn“
gibt es einen „Ausklang und Ausblick“: Neben den Museumsbahnen sind
an Nord- und Ostsee, im Harz, in Sachsen und in den Alpen noch Bahnen im Einsatz,
die Personen befördern und vor allem eine Bedeutung für den Tourismus
haben.
Im Mittelpunkt stehen zahlreiche, zum Teil großformatige Farbfotos aus
den letzten Jahrzehnten, überwiegend vom Autor selbst gemacht. Die Schmalspurbahnen
sind während ihrer Fahrt durch verschiedene Landschaften, wie die „VT
15“ im blühenden Wiesental im Schwarzwald, bei der Ausfahrt aus dem
Bahnhof oder als stillgelegtes Museumsstück gelungen abgelichtet. Ausführliche
Bildunterschriften kommentieren die Szene des jeweiligen Fotos und geben zum
Teil geschichtliche und andere Zusatzinformationen.
Jürgen Krantz lässt Vergangenheit und Gegenwart der Schmalspurbahn
aufleben, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. „Dieses
Buch möchte noch einmal an die Zeit erinnern, als die liebenswerten Bahnen
mit ihrer Romantik noch Fahrgäste und Fans gleichermaßen verzauberten.“
Der nostalgische Bildband „Zauber der Schmalspurbahn“ ist allen
Liebhabern der besonderen Bahn auf schmalen Gleisen zu empfehlen!
Autorenportrait:
Jürgen Krantz ist seit fast 40 Jahren mit der Kamera an den Schienensträngen
Europas unterwegs.
© Copyright by: Public Dialog Hamburg