Mit Babar auf einem fremden Planeten

Der Elefantenkönig und seine Familie werden ins Weltall entführt

Mit Babar auf einem fremden Planeten(sl). Die königliche Elefantenfamilie macht gerade ein gemütliches Picknick, als in der Nähe eine Rakete landet. Die saugt Babar und die anderen wie ein großer Staubsauger ein und hebt sogleich ab. Vorbei an Mond und Mars landet die Rakete auf einem unbekannten Planeten, dessen Boden von einer karamellartigen Substanz überzogen ist. Deswegen werden Babar, Celeste und die Kinder sowie Cousin Arthur und der kleine Affe Zephir mit Planetomobilen zu fliegenden Eiertaxis gebracht, die sie in eine an großen Ballons schwebende Stadt bringen.


Dort wartet schon Herr Turm auf die Elefantenfamilie, ein freundlicher Außerirdischer, der den Elefanten ein wenig ähnlich sieht, wenn auch wesentlich kleiner ist. Herr Turm begrüßt Babar freundlich. „Er entschuldigte sich dafür, dass er sie ohne Vorwarnung aus Celesteville weggebracht hätte. Er hatte es einfach nicht erwarten können, ihre Bekanntschaft zu machen.“ Also bleiben Babar, Celeste und die Kinder zu Besuch. Es gibt einiges auf dem namenlosen Planeten zu entdecken, und Flora freundet sich sogar mit einem blaugepunkteten Hund an. Doch dann geschieht ein Unglück: Arthur reißt einen der Ballons, die die Stadt über dem klebrigen Boden schweben lassen, aus Versehen ein. Der Ballon verliert schnell an Luft… .


Laurent de Brunhoff ist mit dem Bilderbuch „Mit Babar auf einem fremden Planeten“ eine kurzweilige und etwas abgedrehte Geschichte gelungen, aus dem Englischen von Veronika Straaß übersetzt. Allerdings sind die Illustrationen nicht ganz so liebevoll gelungen, wie man es sonst aus Laurent de Brunhoffs Büchern wie „Zählen lernen mit Babar“ gewohnt ist. Die Außerirdischen wirken manchmal nur wie hingekritzelt und mit Farbe ausgemalt. Wer sich aber sowieso für galaktische Abenteuer interessiert, wird sich daran wohl nicht stören.


„Mit Babar auf einem fremden Planeten“ ist das richtige Bilderbuch für kleine Astronauten!

Autorenportrait:
Laurent de Brunhoff, geboren 1925, lernte Babar zuerst als Gutenacht-Geschichte seines Vaters kennen. Vater Jean de Brunhoff (1899-1936) schrieb die ersten sieben Babar-Bücher, sein Sohn setzt die Reihe seit 1946 – neben seiner Tätigkeit als abstrakter Maler – fort, unter anderem mit dem Titel „Mit Babar im Museum“. Der Franzose lebt und arbeitet seit 1985 in Connecticut in den USA.

Mit Babar auf einem fremden Planeten

Laurent de Brunhoff
Mit Babar auf einem fremden Planeten
Aus dem Englischen von Veronika Straaß
Knesebeck Verlag, München
ISBN 3-89660-242-X
Veränderte Neuauflage 2004, 32 Seiten, durchgehend farbig illustriert, Halbleinen gebunden, Format 23 x 32 cm.
Unverbindliche Preisangabe: € 14,95 (D) / € 15,40 (A) / sFr 27,30

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