Hurtigruten
Mit dem Postschiff durch Norwegen
(pr).
Der schöne Fotobildband „Hurtigruten“, in neu überarbeiteter
Auflage erschienen, lädt zur faszinierenden Reise „Mit dem Postschiff
durch Norwegen“ ein. Tagebuchartig und detailliert schildert Autor Helfried
Weyer in kurzen Kapiteln diese besondere siebentägige Schifffahrt und seine
vielfältigen Eindrücke von der großartigen Landschaft. Während
er in seinen Texten von einer Hurtigruten-Reise berichtet, sind seine Fotografien
auf vier Fahrten zu unterschiedlichen Jahreszeiten entstanden.
Im Vorwort erklärt Bernd Stolzenberg, „daß die Hurtigrute
die wirklich schönste Seereise der Welt ist, obwohl oder gerade weil man
sie nicht auf einem Kreuzfahrtschiff macht.“ Im ersten Kapitel „Über
100 Jahre Hurtigruten“ erfährt der Leser, dass die elf Schiffe der
Hurtigruten täglich zwischen Bergen und Kirkenes unterwegs sind, um nicht
nur Touristen, sondern vor allem Fracht in die Küstenstädte zu bringen:
Post, Lebensmittel und andere Güter werden den Bewohnern der norwegischen
Küste gebracht.
In dem Kapitel „Die Anreise“ werden mögliche Anfahrtswege zu
den Hurtigruten-Schiffen genannt. In „Die Flotte“ erzählt Helfried
Weyer von den Schiffen vor 100 Jahren und den modernen Bauten wie M/S „Trollfjord“
und M/S „Midnatsol“, die sowohl von innen als auch außen richtige
Kunstwerke sind. Kurz berichtet der Autor über den Ausgangspunkt der Reise,
die Stadt Bergen, und dann mit dem Kapitel „Der erste Tag“ über
die Abfahrt.
„Der zweite Tag“ wird in der „Bilderbuchstadt“
Ålesund verbracht. „Der Berg Aksla ragt knapp 200 Meter über
die Stadt. Dorthinauf führen 418 Stufen. Der freie Weg nach Westen schweift
über die bunte Stadt, die wie Spielzeug unter uns liegt, auf die vielen
vorgelagerten Inseln und weiter bis zum offenen Atlantik. Vor lauter Begeisterung
versäumen wie fast die Hurtigruten-Abfahrt um 15 Uhr.“ Am dritten
Tag der Reise lernen die Passagiere Trondheim kennen.
Im Kapitel „Der vierte Tag“ erreicht das Schiff die Lofoten, eine
kleine Inselgruppe mit wunderschöner Landschaft. Helfried Weyer erzählt
von der berühmten Trollfjordschlacht von 1890. Am fünften Tag passiert
das Hurtigruten-Schiff die grüne Inselgruppe Vesterålen. Tatsächlich
gibt es in Norwegen eine Bananenreiferei, wie der Autor verrät, denn in
Finnsnes scheint im Juni und Juli rund um die Uhr die Sonne.
In „Der sechste Tag“ schildert der Autor das Betreten der nördlichsten
Stadt der Welt, Hammerfest und die Fahrt durch die Nordkapstraße. In Hammerfest
lohnt es, die Fahrt zu unterbrechen, wie der Leser in dem Kapitel „Die
Felsbilder von Alta“ erfährt: Die archäologischen Schätze
in Alta sind von Menschenhand gezeichnete Felsbilder, die bis zu 20.000 Jahre
alt sind. Am siebten und letzten Tag erreicht das Schiff Vardø, eine
Stadt auf der östlichsten Insel Norwegens.
Im Kapitel „Winterreise“ erklärt Helfried Weyer eine Schiffsreise
zu dieser Jahreszeit sei aufgrund der Lichtverhältnisse und Naturereignisse
besonders schön. In „Svalbard-Spitzbergen“ erzählt er
von der Entdeckung dieses Gebietes 1596 und „der arktischen Kulisse,
aus denen Gletscher intensives Licht ganz unwirklich reflektieren, die Mitternachtssonne
auf unendlich weiten Packeisfeldern spielt und der Eisbär sein wahres Zuhause
hat.“ Der Autor lädt ein, ihn bei der „Fahrt in die Polarnacht“
zu begleiten und am Schluss erklärt er, „Wie die Bilder entstanden…“.
Mit wundervollen, großformatigen Fotos, die nicht digital verändert
wurden, wie Autor und Verlag garantieren, hat Helfried Weyer die beeindruckende
Landschaft Norwegens und die farbenfrohen Städte von Bergen bis Kirkenes
zu unterschiedlichen Jahreszeiten eingefangen. Zu Beginn werden Fotos der elf
Schiffe der Hurtigruten von außen sowie einige Innenaufnahmen gezeigt.
Dem folgen berauschende Bilder von malerischen Küstenstädten, riesigen
Gletschern und zerklüfteten Bergen. Wunderschöne Bilder von der untergehenden,
rotglühenden Mitternachtssonne und grünem Polarlicht im Winter machen
diesen Bildband zum wahren Augenschmaus.
Autor und Fotograf Helfried Weyers Worte „Eine Seereise ist immer
auch eine Seh-Reise“ werden von ihm ausgezeichnet umgesetzt. Die
wunderschönen Aufnahmen beschwören eine einzigartige Landschaft vor
dem Auge des Betrachters herauf. „Hurtigruten“ ist eine ideale Erinnerung
für Norwegen-Liebhaber und eine wunderbare Anregung für eine ungewöhnliche
Reise per Postschiff. Der Bildband lädt zu der „schönsten
Seereise der Welt“ ein.
Autorenportrait:
Helfried Weyer, geboren 1939 in Königsberg, arbeitet seit vielen Jahren
als freiberuflicher Fotojournalist. Viele Fotoreisen führten ihn in Begleitung
seiner Frau und Mitarbeiterin Renate rund um den Globus und auf alle fünf
Kontinente. Auf Vortragsreisen im In- und Ausland präsentiert er sein exzellentes
Bildmaterial in aufwendiger Panoramatechnik einem breiten Publikum. Als berufenes
Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) erlangte er
aber vor allem durch seine zahlreichen Buchveröffentlichungen internationale
Anerkennung.
© Copyright by: Public Dialog Hamburg