Die Transsibirische Eisenbahn
Moskau–Wladiwostok – Das längste Eisenbahnabenteuer der Welt
(pr).
Der opulente Bildband „Die Transsibirische Eisenbahn“ von Petra
Woebke lädt zur großen Fahrt auf Schienen durch Sibirien zwischen
„Moskau–Wladiwostock“ ein. Die Autorin erzählt anschaulich
in Tagebuchform von der langen Reise, den Stopps in verschiedenen Städten
und deren Geschichte, von den Menschen, denen sie begegnet und verschiedenen
Erlebnissen. Zwei Kapitel sind von ihrem Mann und Begleiter Klaus-Peter Woebke
verfasst.
Im Vorwort „Eine Eisenbahn zwischen Nostalgie und Postmoderne“ erfährt
der Leser, dass Petra und Klaus-Peter Woebke auf ihrer mehr als zweimonatigen
Fahrt mit zwölf unterschiedlichen Zügen reisten und in zwölf
Städten Halt machten, um berühmte Plätze und Einheimische kennen
zu lernen, Eindrücke der Gegenden und Eigenheiten des dortigen Lebens einzufangen.
Im ersten Kapitel „Startstadt Moskau“ erzählt Petra Woebke
von Sehenswürdigkeiten am Ausgangspunkt ihrer Reise wie dem Kreml oder
dem Kaufpalast aus der Zarenzeit. In dem Kapitel „Kilometer 0 –
Meile 0 in den „Wilden Osten““ berichtet die Autorin von der
Gastfreundlichkeit der russischen Mitreisenden im Zug, dem ersten Zwischenstopp
in Vjatka (Kirow) und von anderen Städten, die sie passieren.
In Tschita angelangt, sind es „Noch 3090 km bis Wladiwostok“. Von
da aus bewältigen sie in einer modernen EPI das letzte Stück der Eisenbahnroute
durch die Taiga innerhalb von zwei Tagen. Nach 9.288 Kilometern erreichen Petra
und Klaus-Peter Woebke schließlich Wladiwostock, den Endpunkt ihrer spannenden
Reise.
Das Kapitel „Sibirien um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert, der Zeit
des Transsib-Baus“ ist eine Beschreibung Sibiriens von 1906. Über
die dortige Landschaft und das Klima, seine Bevölkerung und seine Geschichte
werden Leser von einem unbekannten Autor informiert.
Die letzten beiden Kapitel von Klaus-Peter Woebke beschäftigen sich mit
der fast 150 Jahre alten Geschichte der Transsibirischen Eisenbahn und den verschiedenen
Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotiven, die diese Strecke entlangfuhren und
-fahren.
Im Anhang befindet sich eine ausführliche Zeittafel der Transsibirischen
Eisenbahn. Sie beginnt mit den Projektvorschlägen zum Bahnbau durch Sibirien
1857 bis hin zum Jahr 2001, in dem die „Transsib“ noch immer die
längste Eisenbahnlinie der Welt ist. Außerdem werden „Monarchen
und formelle Staatschefs von Russland – Sowjetunion – Russland“
aufgeführt.
Die großformatigen, beeindruckenden Farbfotos von Petra Woebke illustrieren
gelungen das „längste Eisenbahnabenteuer der Welt durch die unendlichen
Weiten der Taiga“. Bilder von Transsib-Lokomotiven, Landschaften,
Städten, Dörfern und Menschen in Sibirien lassen den Betrachter an
der langen Reise teilnehmen.
In all seinen Facetten lernt der Leser die Route der Transsibirischen Eisenbahn
und ihre faszinierende Umgebung kennen. Die Kapitelüberschriften, die den
näher kommenden Endpunkt der Reise verdeutlichen sollen, scheinen etwas
unglücklich gewählt, denn bei dieser Fahrt möchte kein Leser
möglichst schnell das Ziel erreichen, sondern die vielfältigen Eindrücke
Sibiriens genießen. Geschichte und Gegenwart bringt Petra Woebke gelungen
miteinander in Einklang.
Der schöne Bildband „Die Transsibirische Eisenbahn“ lädt
zur spannenden Bahnfahrt auf der längsten Strecke der Welt, von Moskau
bis Wladiwostok, ein!
Autorenportrait:
Petra Woebke, Hamburger Autorin, und Klaus-Peter Woebke, ihr langjähriger Lebenspartner, Eisenbahnfreak und Co-Autor, sind als Naturliebhaber und Weltenbummler in den entlegensten Gebieten dieser Erde unterwegs. Nach einem siebenjährigen „Intermezzo“ beim Fernsehsender „SAT.1“ arbeitet die engagierte Landschaftsfotografin für Bildbände, wie beispielsweise „Schweden mit Lappland“, Kalender sowie „Sehnsuchts“-(meditative)Bücher und hat sich durch zahlreiche Foto-Ausstellungen über die faszinierenden Landschaften Südamerikas, Islands und Grönlands abseits der Touristenpfade einen Namen gemacht.
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