Der Zuckertütenbaum
Bilderbuch-Klassiker zur Einschulung
(sl).
Ich hatte das Glück, vor meiner Einschulung das Bilderbuch „Der Zuckertütenbaum“
zu bekommen – ebenso wie meine Mutter. Ganz besondere Bücher überdauern
eben Generationen, „Der Zuckertütenbaum“ ist so ein Buch.
Albert Sixtus hat die lustigen Verse gereimt, denen Kinder gespannt lauschen
werden. Ruprecht gibt den Zwergen nach dem Christfest eine große Wunderzwiebel:
„„Pflanzt sie, pflegte sie“, sprach der Alte, / „wenn
ich lieg im Traum / dann wächst lustig unser neuer / Zuckertütenbaum!““
Gesagt, getan. Die Zwerge pflanzen die Wunderzwiebel in eisiger Kälte im
Wald ein und bauen im Frühjahr einen Zaun um das junge Bäumchen, „daß
kein böser Mäusedieb / Tüten holen kann.“
Noch andere widrige Umstände müssen die Zwerge überstehen, bis
sie im Spätsommer die Zuckertüten ernten können. In der Nacht
bringen sie die „langen Zuckertüten, schön und buntgezackt“
zur Schule und freuen sich am nächsten Morgen, als die Kinder mit den großen
bunten Tüten nach Hause eilen. „Hinterm Strauch die guten Zwerge
/ jubeln still: „Jo-ho!“ / Weil sie andern Freude machten, / darum
sind sie froh!“.
Und froh sind auch alle kleinen und großen Leser, wenn sie den Kinderbuch-Klassiker
immer wieder zur Hand nehmen können. Zur Freude tragen ebenfalls die Illustrationen
von Richard Heinrich bei, die äußerst liebevoll und in wunderschönen
Farben gestaltet sind.
Kein Kind sollte heute und in Zukunft ohne das bezaubernde Bilderbuch „Der
Zuckertütenbaum“ eingeschult werden!
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