Der Polarexpress
Die wundervolle Reise eines kleinen Jungen zum Weihnachtsmann
(pr).
Gibt es den Weihnachtsmann wirklich? Diese Frage werden alle zweifelnden Kinder
ab vier Jahren nach dem Weihnachtsmärchen „Der Polarexpress“
von Chris Van Allsburg mit einem lauten „Ja!“ beantworten. Das fabelhafte
Bilderbuch handelt von der fantastischen Reise eines kleinen Jungen im geheimnisvollen
„Polarexpress“ zum Nordpol, um dort den Weihnachtsmann zu treffen
und ein besonderes Geschenk zu erhalten.
Der Junge liegt Heiligabend in seinem Bett und grübelt über die Behauptung
eines Freundes nach, dass es den Weihnachtsmann gar nicht gibt. In der gleichen
Nacht hält ein geheimnisvoller Zug vor der Haustür des kleinen Jungen
und er steigt ein. Darin sind noch andere Kinder, die mit dem „Polarexpress“
zum Nordpol fahren. Sie singen Weihnachtslieder, essen Süßigkeiten
und trinken heißen Kakao. Auf der Reise fahren sie durch kalte, dunkle
Wälder und über hohe Berge bis in schneebedeckte Ebenen. „Der
Nordpol, eine gigantische Stadt, die ganz oben auf der Erdkugel stand, war voller
Fabriken, in denen alle Weihnachtsgeschenke hergestellt wurden.“
Die Kinder sehen Hunderte von Elfen und schließlich den Weihnachtsmann
selbst, zusammen mit seinen Rentieren. Der Weihnachtsmann gewährt dem kleinen
Jungen als erstem Kind einen Weihnachtswunsch. „Ich wusste, dass ich
jedes Geschenk bekommen würde, das ich mir nur vorstellen konnte. Doch
das, was ich mir am allermeisten zu Weihnachten wünschte, befand sich nicht
in der riesigen Tasche des Weihnachtsmannes.“ Der Weihnachtsmann
erfüllt dem kleinen Jungen seinen ungewöhnlichen Wunsch, und die Kinder
setzen sich in den „Polarexpress“, um nach Hause zu fahren. Da entdeckt
der Junge ein Loch in seiner Tasche. Das Geschenk vom Weihnachtsmann ist nicht
mehr da… .
Die künstlerisch anspruchsvollen Illustrationen in gedeckten Farben untermalen
die zauberhafte Märchenwelt und das spannende Weihnachtserlebnis des kleinen
Jungen. Die Gesichter der Menschen und des Weihnachtsmanns sind in ihrer Vielfalt
und Klarheit sehr ausdrucksstark.
Das Märchen, von Hansjörg Schertenleib aus dem Amerikanischen übersetzt,
entführt seine Leser in eine wundervolle Weihnachtswelt. Kinder, die erste
Zweifel an der Echtheit des Weihnachtsmanns hegen, sind nach dem Bilderbuch
vom Weihnachtswunder überzeugt. Denn „Der Polarexpress“ zieht
seine alle in magischen Bann und weckt den kleinen Hoffnungsschimmer, selbst
einmal im „Polarexpress“ zum Nordpol fahren zu dürfen, der
Heimat des Weihnachtsmanns und seiner fleißigen Helfer.
Autorenportrait:
Chris Van Allsburg wurde 1949 in Grand Rapids/Michigan, USA geboren. Seine künstlerische
Ausbildung erhielt er an der „Rhode Island School of Design“, an
der er später auch unterrichtete. Seine zahlreichen Bilderbücher wurden
mit vielen Preisen ausgezeichnet. Für den „Polarexpress“ erhielt
er die „Caldecott Medal“, die höchste Auszeichnung für
ein amerikanisches Bilderbuch. Das Buch war ein „New York Times“-Bestseller,
wurde in den Vereinigten Staaten mehr als vier Millionen Mal verkauft und inzwischen
auch verfilmt.
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