Der große National Geographic Atlas der Weltreligionen
Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum und Islam
(pr).
Der informative Bildband „Der große National Geographic Atlas der
Weltreligionen“ von Susan Tyler Hitchcock, unter Mitarbeit von John L.
Esposito, zeigt Wurzeln und Geschichte der fünf Weltreligionen. Dabei stehen
ihre geografische Ausbreitung und der Einfluss der geografischen Faktoren auf
ihre Entwicklung im Vordergrund. Es geht auch darum, Ähnlichkeiten zwischen
den Religionen aufzuzeigen. In den Kapiteln gibt es jeweils ausgewählte
Schriften wie zum Beispiel Auszüge aus der Tora und dem jüdischen
Talmud. Persönliche Erfahrungsberichte von namhaften Religionswissenschaftlern
und Gläubigen runden den faszinierenden Bildband ab.
In der Einleitung erklären Erzbischof Desmond Tutu und Reverend Mpho A.
Tutu „wie wichtig es für den Weltfrieden ist, über andere
Religionen Bescheid zu wissen.“ Im ersten Kapitel „Die Ursprünge“
geht es um die ersten Zeichen von Glauben an ein höheres Wesen vor Zehntausenden
von Jahren. Anschließend werden die fünf Weltreligionen in der Reihenfolge
ihrer Entstehung ausführlich vorgestellt.
Die älteste der Weltreligionen ist der ca. 600 v.Chr. entstandene „Hinduismus“,
der vor allem in Indien und seinen Nachbarregionen praktiziert wird. „Wandlungsfähig
und von großer Integrationskraft, hat er sich den Bedürfnissen der
Menschen in den verschiedensten Landschaften, Zeiten und Kulturen angepasst.“
Ebenso entstand der „Buddhismus“ in Indien und breitete sich in
ganz Asien aus. Glaubensvater dieser Religion ist Siddharta Gautama, der sich
nach seiner Erleuchtung um 530 v.Chr. Buddha, „der Erwachte“, nannte.
Im Kapitel „Judentum“ erfährt der Leser von den seit Jahrtausenden
andauernden Verfolgungen der Juden weltweit und ihrer heutigen Situation. „Viele
grundlegende Bräuche und Glaubensvorstellungen des Judentums sind mit dem
Auszug aus Ägypten verbunden.“
Im Kapitel über das „Christentum“ erzählen die Autoren
von den wenigen Anhängern zu Jesus’ Lebenszeit und der Entwicklung
im Laufe der Jahrhunderte zur Weltreligion, wobei die Kreuzzüge eine bedeutende
Rolle spielten.
Das letzte Kapitel beschäftigt sich mit dem „Islam“. Der Koran,
die heilige Schrift der Religion, wurde von Muhammad aus Mekka ab dem Jahr 610
n.Chr. geschrieben. „Überall auf der Welt – von Kanada
bis Neuseeland, von Surinam bis Singapur – leben und praktizieren Muslime
ihre Religion.“
Im Nachwort zu „Der große National Geographic Atlas der Weltreligionen“
erinnert der Dalai Lama die Leser daran, dass „die großen religiösen
Traditionen eine ähnliche Botschaft verkünden.“ Im Anhang gibt
es einen Überblick über „Meilensteine der Religionsgeschichte“,
ein ausführliches Glossar, das nach den fünf vorgestellten Religionen
unterteilt ist, und eine Reihe von Literaturhinweisen.
Die großformatigen Farbfotografien von James Blair, Martin Gray und anderen
Fotografen illustrieren die spannende Religions-Reise. Es gibt beeindruckende
Bilder von heiligen Relikten, religiösen Städten und Gläubigen.
Eine farbige Weltkarte zeigt, wo die „wichtigsten Religionen“ auf
der Erde angesiedelt sind. Zusätzlich sind deren Anhänger weltweit
sowie nach Kontinenten und nach Ländern sortiert angegeben. Die Landkarten
zu den fünf Weltreligionen markieren deren jeweilige Ausbreitung.
„Der große National Geographic Atlas der Weltreligionen“ lädt
seine Leser zu einer großartigen „Pilgerfahrt“ durch
Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum und Islam ein. Dabei geht es den
Autoren Susan Tyler Hitchcock und John L. Esposito nicht nur darum, Ausbreitung
und Geschichte der Weltreligionen, sondern auch Verbindungen zwischen ihnen
darzustellen. Der aufwändig gestaltete Bildband ist ein wichtiger Beitrag
zur Aufklärung in der heutigen Zeit, in der religiöse Fundamentalisten
die Verbreitung von Terror und Angst mit ihrem Glauben begründen. Interessierte
Leser erfahren Wesentliches über die fünf Weltreligionen und können
Ursachen und Zusammenhänge religiöser Machtkämpfe damit verknüpfen.
Der fundierte Bildband „Der große National Geographic Atlas der
Weltreligionen“ ist für jeden, der sich mit unserer aktuellen Welt
beschäftigt ebenso zu empfehlen wie demjenigen, der sich für die Vergangenheit
und Religionen interessiert!
Autorenportrait:
Susan Tyler Hitchcock, Ph.D., ist Autorin von elf Büchern über Geschichte,
Kultur und Natur. Sie lehrte Geisteswissenschaften an der „School of Engeneering“
der Universität von Virginia.
John L. Esposito, Ph.D., ist Professor für Religionswissenschaften und
internationale Angelegenheiten sowie für Islamstudien an der „Georgetown-Universität“
in Washington, D.C. Seine Spezialgebiete sind Islam und Politik, Islam und globaler
Terrorismus sowie die Auswirkung islamischer Bewegungen von Nordafrika bis Südostasien.
Fotografenportrait:
James Blair war von 1962 bis 1994 Fotograf bei „National Geographic“.
In dieser Zeit veröffentlichte er 47 Geschichten und mehr als 2.000 Bilder.
Er gewann zahlreiche Preise. Sein Werk wurde von Teheran bis Washington, D.C.,
gezeigt, wo seine Bilder Teil der ständigen Sammlung in der „National
Portrait Gallery“ sind. Zurzeit fotografiert und unterrichtet er.
Martin Gray, buddhistischer Mönch, begann seine Karriere als Fotograf von
sakraler Architektur und Wallfahrtsorten als Sohn eines US-Diplomaten schon
als Jugendlicher. Er trat für zehn Jahre einem Mönchsorden bei, um
gemäß der Tradition des „Theravada“-Buddhismus als Einsiedler
in den Bergen zu leben. Seit den 1980er Jahren fotografierte er mehr als 1.000
heilige Stätten in mehr als 80 Ländern. Er studierte die Mythologie
heiliger Orte, die Geschichte von Religionen und die Anthropologie von Pilgertraditionen.
Zurzeit hält er Vorlesungen an Museen, Universitäten und bei Konferenzen
rund um den Globus.
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