Wie Dalí entdeckte, dass er nicht gestorben war
und andere surreale Anekdoten zum 100. Geburtstag
(pr).
Da Salvador Dalí bekanntermaßen in dem Ruf steht, ein skurriler
Exzentriker mit teilweise sogar leicht verrückten Zügen gewesen zu
sein, sind folgerichtig auch die Anekdoten, die Autor Georg A. Weth für
sein Buch „Wie Dalí entdeckte, dass er nicht gestorben war“
ausgewählt hat, vom sehr speziellen Humor und den Eigenarten des Meisters
geprägt. Das lässt sich bereits an den Kapitelüberschriften ablesen:
In der Geschichte mit dem Titel „Wie Dalí seine Frau loswurde und
ihre Leiche auf dem Rücksitz seines Cadillacs in den Freudentempel der
Jungbrunnenorgien fuhr“ wird zum Beispiel erzählt, wie Dalí
seine Frau Gala nach ihrem Tod im Cadillac zum Schloss Púbol schmuggelte,
um die Gesetze zu umgehen und sie dort, am Ort ihrer Ausschweifungen mit um
bis zu 50 Jahre jüngeren Männern, begraben zu können.
Wie es die Art von Anekdoten ist, sind auch diese oft übertrieben, und
es wurde sicherlich im Laufe der Zeit einiges dazu erfunden, der Autor verbürgt
sich aber im Vorwort für den realen Hintergrund der Kurzgeschichten. Häufiger
auftauchende Themen sind die erotischen Phantasien des Malers und seine kulinarischen
Späße, die er sich mit schöner Regelmäßigkeit erlaubte.
Als der Meister zum Beispiel eines Tages in seinem Lieblingsrestaurant „Duran“
von den Anwesenden nicht mit der nötigen Aufmerksamkeit bedacht wurde,
bestellte er mehrere mit Nudelsuppe randvoll gefüllte Teller, die er dann
quer durch das Lokal auf die Gäste schleuderte. Voraus geht den Anekdoten
die „Ansprache Seiner Majestät Juan Carlos von Spanien zum 100. Geburtstag
von Salvador Dalí“, dieses Jubiläum, am 11. Mai 2004, lieferte
auch den Anlass zur Entstehung von „Wie Dalí entdeckte, dass er
nicht gestorben war“.
Bei den zahlreichen Abbildungen, die den Text illustrieren, handelt es sich
sowohl um bekannte Werke des Malers sowie um Zeichnungen, welche teilweise bisher
noch unveröffentlicht waren, als auch um Fotografien, die ihn in den unterschiedlichen
Stadien seines Lebens zeigen. Ergänzt werden die Bilder durch verschiedene
biographische Fundstücke, wie eine von Dali bemalte Speisekarte, seine
Eintragung in das Gästebuch des „Duran“ oder eine von ihm geschriebene
Postkarte. Auf der farbig abgesetzten Randleiste des Buches finden sich verschiedene
Porträts, auf denen mit wachsender Kapitelzahl ein immer älter werdender
Dalí zu sehen ist.
„Wie Dalí entdeckte, dass er nicht gestorben war“ kann allen
Dalí-Liebhabern nur wärmstens ans Herz gelegt werden und eignet
sich natürlich auch für all jene, die den skurrilen Humor des spanischen
Künstlers neu für sich entdecken wollen!
Autorenportrait:
Georg A. Weth arbeitet als Publizist für internationale Magazine, für
Zeitungen, Fernsehen und Rundfunk sowie als Dramatiker. Mit seinen Dia-Musicana-Produktionen,
u.a. auch zu Giacomo Casanova, Hermann Hesse und Salvador Dalí, machte
er sich einen Namen im In- und Ausland. Er dramatisierte 25 klassische Bühnenmärchen,
die zu den meist gespielten Bühnenstücken in Deutschland gehören,
und schrieb vier klassische Musicals. Große Tourneen führten ihn
in nahezu alle Länder der Welt. Er ist außerdem Autor des Buches „Hermann Hesse in der Schweiz“.
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