Dreimal hoch für Pu
75 Jahre aus dem Leben eines Bären von geringem Verstand
(pr/sl).
Pu der Bär ist weltberühmt. Jedes Kind kennt die Abenteuer, die er
mit Christopher Robin, Ferkel und den anderen aus dem Hundertsechzig-Morgen-Wald
erlebt. Sie sind inzwischen nicht nur in der originalen Form, sondern auch als
Zeichentrickfilm, als Pop-up-Buch und vieles mehr zu bewundern. Doch wie entstand
die literarische Figur Pu?
Das Geburtstagsbuch „Dreimal hoch für Pu“ von Autor Brian Sibley,
aus Anlass zum 75. Geburtstag von Pu erschienen, geht nicht nur auf diese Frage
ein. Hier kann man nachlesen, wie aus einem einfachen Teddy, den Christopher
Robin zum Geburtstag bekam, etwas Lebendiges wurde, wie Ferkel und I-Ah entstanden
und wie Christopher Robin mit ihnen lebte und spielte. Zusätzlich sind
der Lebens- und Schaffensweg von Pus „Vater“ A. A. Milne und seiner
Frau Daphne chronologisch aufgezeichnet. Auf die Originalzeichnungen von E.
H. Shepard wird genauso eingegangen wie auf die realen Schauplätze der
Handlungen in den Büchern und die Geschichte der wachsenden Berühmtheit
von Familie Milne. Nicht zuletzt wird erklärt wie Pu zu seinen vielen Namen
kam. Dazu ist das liebevollgestaltete Buch mit zahlreichen historischen Abbildungen,
Skizzen und Fotografien aller Beteiligten ausgestattet.
Brian Sibley schreibt mit dieser Pu-Chronik „Dreimal hoch für Pu“
eine Liebeserklärung an den bekanntesten und beliebtesten Bären der
Kinderbuch-Geschichte, aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
übersetzt. Es ist nicht nur eine Chronik von Pu’s ersten Gehversuchen
vor einem Dreivierteljahrhundert bis zum heutigen Marketing-Wunder, sondern
vor allem eine liebevoll erzählte Geschichte der Familie Milne, in der
Pu, „eines Bären von geringem Verstand“, gelandet
und zusammen mit Christopher Robin groß geworden ist. Der Autor begreift
Pu nicht als Figur, sondern gesteht ihm ein eigenes Leben zu, beschreibt seine
Geschichten und seinen Werdegang taktvoll und mit Rücksichtnahme auf alle
Kinderfantasien, die auf diesem Bären liegen.
Pu’s Geschichten sind nicht nur Klassiker der Kinderbuchliteratur, es
sind Parabeln auf das Menschsein. Pu und seine Freunde sind nicht nur Gestalten
eines Buches, die einem ans Herz wachsen und die man nicht mehr missen will,
es sind Spiegel, in die wir nur zu schauen brauchen, um uns zu erkennen. Dies
alles zu berücksichtigen, ist für den Autor einer Chronik nicht leicht.
Für einen so großen und kompetenten Fan, wie es Brian Sibley augenscheinlich
ist, ist es aber ein Kinderspiel.
„Dreimal hoch für Pu“ ist nicht nur ein Muss für Pu-Fans,
selbst wer Pu bisher nicht kannte, wird nach dieser Lektüre vom Bären-Virus
infiziert. Dreimal hoch für dieses Buch, die wundervollste Ausgabe von
und über Pu der Bär!
Autorenportrait:
Brian Sibley ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Hörfunkredakteur. Er hat bereits mehrere Bücher über bekannte Kinderbuchautoren veröffentlicht und ist ausgewiesener Pu-Experte. Mit Pu und seinen Schöpfern beschäftigte er sich von beginne seiner Karriere an – seine erste Radiosendung war eine Feature zu Pus 50. Geburtstag.
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