D-Day

Die alliierte Landung in der Normandie

D-Day(pr/sl). „Eine Operation von der Art und Größe der ›Operation Overlord‹ ist nie zuvor in der Geschichte gewagt worden.“ Von den frühen Plänen zur Befreiung Europas von Hitler bis hin zum endgültigen Durchbruch der alliierten Streitkräfte beleuchtet Autor Dan van der Vat in dem informativen Bildband „D-Day“ umfassend die dramatischen Ereignisse der Landung in der Normandie, die sich am 6. Juni 2004 zum 60. Mal jährt. Der Autor, der selbst am Ende des Zweiten Weltkrieges im Alter von sechs Jahren im niederländischen Alkmaar durch die kanadische Armee befreit wurde, widmet sich dabei der strategischen Problematik der sogenannten „Operation Overlord“, die als „D-Day“ in die Geschichte einging, lässt aber genauso den Frontsoldaten zu Wort kommen.


Bereichert wird der eindrucksvolle Band „D-Day“ durch etliche bisher unveröffentlichte Augenzeugenberichte: Die Bilder der meist noch sehr jungen Soldaten zusammen mit ihrer ganz persönlichen Geschichte, die in ihren eigenen Worten wiedergegeben wird, sind über den ganzen Bildband verteilt. Das von Frank Auerbach aus dem Englischen übersetzte Buch beinhaltet neben der spannenden Schilderung des chronologischen Ablaufs der Invasion ein Vorwort von John S. D. Eisenhower, Sohn des damaligen Oberbefehlshabers der alliierten Streitkräfte General Dwight D. Eisenhower.


Bebildert ist „D-Day“ mit hunderten berührender Schwarzweißbilder und Zeichnungen von Kriegsberichterstattern sowie Landkarten und Diagrammen, die das Vorgehen der Alliierten veranschaulichen. Außerdem findet man seltene Fotos und Abbildungen privater Erinnerungsstücke wie zum Beispiel Briefe von der Front oder das paar Stiefel, mit denen ein verletzter Ranger die steilen Klippen am Strand der Normandie erklommen hat, sowie von erhaltenen Teilen der Ausrüstung wie Helme, Abzeichen der jeweiligen Einheit oder die Fallschirmspringerattrappen namens „Rupert“. Als Kontrast und Ergänzung dazu enthält „D-Day“ viele Fotografien von Peter Christopher, die die Originalschauplätze von Omaha Beach, wo die Alliierten die größten Verluste hinnehmen mussten, bis hin zum ersten Wohnhaus, das an den Küsten der Normandie befreit wurde, in ihrem heutigen Erscheinungsbild zeigen. Sensibel gestaltet, sind die Bilder von 1994 den aktuellen Fotos von heute genau gegenübergestellt.


Dan van der Vat vereint in „D-Day“ die verschiedensten Aspekte des dramatischen und geschichtsträchtigen Ereignisses der alliierten Landung in der Normandie zu einem Buch, das diesen Wendepunkt des Zweiten Weltkrieges detailgenau dokumentiert und dennoch die menschliche Seite nicht aus den Augen verliert!


Autorenportrait:
Dan van der Vat war Korrespondent von „The Times“ und „The Guardian“. Sein Buch „Pearl Harbor – Das Weltereignis in Bildern“ gilt als der „genaueste, farbigste und authentischste“ Bericht, der je über diesen Angriff verfasst wurde. Seine beiden Standardwerke über die Seeschlachten im Zweiten Weltkrieg, „Der Krieg im Atlantik“ und „Der Krieg im Pazifik – Der Seekrieg zwischen den USA und Japan 1941-1945“, stehen auf der Empfehlungsliste der Marine der Vereinigten Staaten.


Fotografenportrait:
Peter Christopher ist renommierter Fotograf von historischen Schauplätzen. Zuletzt arbeitete er gemeinsam mit Dan van der Vat an dem Buch „Pearl Harbor – Das Weltereignis in Bildern“.

D-Day

Dan van der Vat
D-Day
Die alliierte Landung in der Normandie
Mit Fotos von Peter Christopher
Aus dem Englischen von Frank Auerbach
Collection Rolf Heyne, München
ISBN 3-89910-199-5
1. Auflage 2004, 176 Seiten, mit zahlreichen teils farbigen Fotos, Hardcover gebunden mit Schutzumschlag, Format 25,4 x 25,4 cm.
Unverbindliche Preisangabe: € 34.- (D) / € 35.- (A) / sFr 59.-

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