Bretter, die die Welt bedeuten

Die besten Geschichten übers Skifahren

Bretter, die die Welt bedeuten(pr). Die Weite der Berge, die rasante Fahrt, unberührte Natur oder der sportliche Wettkampf – viele Menschen fasziniert das Skifahren. Was auch immer den Einzelnen für diese Sportart begeistert, er wird es in der Anthologie „Bretter, die die Welt bedeuten“ wiederfinden. Herausgeberin Bettina Feldweg hat ein Buch rund um das Skifahren veröffentlicht, das dieses Thema aus vielfältigen Blickwinkeln betrachtet.


Der erste Teil der Sammlung „Das weiße Abenteuer – Entdecker, Sportler, Skipioniere“ beschäftigt sich mit autobiografischen Berichten. Forscher, Abenteurer und Skifahrer kommen zu Wort. Rekorde und spannende Geschichten ranken sich beispielsweise um die Leistungen wagemutiger Männer und Frauen, von denen einige aus ihrem Leben und von ihren Erlebnissen erzählen: Fridtjof Nansen, der bei seinem gescheiterten Versuch, den Nordpol zu erreichen, in Lebensgefahr geriet oder Hans Kammerlander, der den Mount Everest auf Skiern befuhr. Skipioniere wie Arnold Fanck und Hannes Schneider, die über Skiausrüstung, -techniken und -mode berichten sowie Extremsportlerin Ella Maillart, die 1932 in Turkestan auf Skiern Fünftausender bezwang, kommen ebenfalls zu Wort. Hermann Hesse, Marta Feuchtwanger, Thomas Mann, Martin Schmitt und andere gehören ebenso zu den Autoren.


Der zweite Teil „Romantik, Spaß und Leidenschaft – Traumkulisse Tiefschnee“ in der Anthologie „Bretter, die die Welt bedeuten“ ist der literarischen Betrachtung dieses Themas gewidmet. Ernest Hemingway berichtet gleich in zwei Geschichten vom Urlaub in den Bergen. Humorvoll erzählt Jakob Hein von seinen qualvollen Versuchen, sich das Fahren auf zwei Brettern anzueignen, und Axel Hacke gibt einen nicht ganz ernstzunehmenden Kurs „Wir lernen Skifliegen“. Warum Skifahren zum Volkssport wurde, versucht Herbert Rosendorfer zu erklären, und Pam Houston erzählt von einem romantischen Silvesterabend im Schnee. Weitere Autoren sind unter anderen Erich Kästner, Goffredo Parise, Michael Köhlmeier und Gaby Hauptmann.


Alle Autoren, die im Anhang mit einem ausführlichen Portrait aufgeführt sind, garantieren eine gelungene Mischung aus dramatischen und amüsanten Erlebnissen, die durch ihre Vielfältigkeit an Reiz gewinnen. So verschieden die Verfasser, so unterschiedlich ist auch ihr Stil, der dafür sorgt, dass nie Langeweile aufkommt. Quer durch die Jahrzehnte ziehen sich die Betrachtungen, die alle die Liebe und die Faszination für Schnee und Eis verbindet.


„Bretter, die die Welt bedeuten“ ist eine äußerst gelungene Anthologie, in der die vielen verschiedenen Seiten des Skifahrens, der Berge und der weiten Abfahrten eingefangen werden; die optimale Lektüre für ein Sonnenbad im Skiurlaub oder um zuhause vom Schnee zu träumen!


Herausgeberportrait:
Bettina Feldweg, Jahrgang 1966, steht seit 1970 auf den Brettern, die für sie die Welt bedeuten. Die Historikerin arbeitet als Verlagslektorin, Übersetzerin und Herausgeberin erfolgreicher Anthologien, wie „Die besten Rad-Geschichten“, in ihrer Heimatstadt München.

Bretter, die die Welt bedeuten

Bettina Feldweg (Hrsg.)
Bretter, die die Welt bedeuten
Die besten Geschichten übers Skifahren
Malik Verlag, München
ISBN 3-89029-234-8
315 Seiten, Hardcover gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen.
Unverbindliche Preisangabe: € 16,90 (D) / € k. A. (A) / sFr 29.-

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