Wer das Mondlicht fängt
Bilder und Gedichte
(pr).
Die wunderschönen und surrealen Bilder von Quint Buchholz erzählen
uns vom Himmel und dem Mond und deren Faszination, die sie auf Mensch und Tier
ausüben. Der Einladung „das Firmament zu beschriften“
ist Autor Michael Krüger für das Buch „Wer das Mondlicht fängt“
gerne nachgekommen. „Manche Dichter sitzen am Schreibtisch und suchen
Reime für die Nacht, finden sie einen, ist es vollbracht. Wir fahren nachts
im Boot über den See und lassen den Himmel dichten.“ Kleine
Anekdoten oder Geschichten, manchmal über Globalisierung oder Innovationsprozesse,
erzählt Michael Krüger, dem es nicht immer gelingt, die Magie der
faszinierenden Bilder von Quint Buchholz einzufangen. Denn der Illustrator scheint
zum Betrachter über Einsamkeit, Sehnsucht, Unendlichkeit, die Überlegenheit
der Natur über den Menschen, Zusammensein, Verlust, Nostalgie, Melancholie,
Rastlosigkeit, verpasste Chancen, Abschied, Ende und Anfang und natürlich
die Liebe zu sprechen. Dies alles stellt er, wenn nicht im Angesicht des Mondes,
dann im Lichte der Sterne oder einer anderen natürlichen Lichtquelle dar,
die alles bescheinen und erleuchten und so jedem Bild einen ganz besonderen
Reiz und zauberhaften Glanz verleihen.
Die Bilder von Quint Buchholz sind eigentlich so aussagekräftig, dass sie gar keinen weiteren Text benötigen, um sie verstehen zu können. Von den Bildern geht eine teilweise bedrückende, desolate Faszination aus, die Michael Krüger an einigen Stellen jedoch gelungen ist in eine Art Wort-Bild-Spielerei umzusetzen, die eine gewisse Ironie zum Ausdruck bringt.
Resultat des Anschauens und Lesens des Buches „Wer das Mondlicht fängt“ ist auf jeden Fall, dass man ver- und bezaubert diesen Bild-Gedicht-Band schließt und sich in einer Phantasiewelt wieder findet, in der man glaubt, „auf einem einfachen Strich den Mond zu erreichen“.
Autorenportrait:
Michael Krüger, geboren 1943 Wittgendorf/Zeitz, lebt seit vielen Jahren
in München.
Illustratorenportrait:
Quint Buchholz, 1957 in Stolberg bei Aachen geboren, studiert erst an der Münchner
Ludwig-Maximilians-Universität Kunstgeschichte und später freie Malerei
und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seine
Werke greifen Momente des Fotorealismus, Pointilismus und magischen Realismus
auf und basieren auf einer selbstentwickelten Mal- und Zeichentechnik. Als Illustrator
und Zeichner ist er seit 1980 freiberuflich tätig und hat für seine
Werke, wie „Der
Sammler der Augenblicke“, zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Er
lebt mit seiner Frau und drei Kindern in einem Ort bei München.
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