Weltbeste Briefe von Felix
Ein kleiner Hase fliegt rund um die Welt
(pr). Während eines Besuchs bei ihrer Tante in Berlin ersteht das Mädchen Sophie ein altes Märchenbuch, aus dem sie ihrem Hasen Felix vorliest. Doch in der Nacht verschwindet der Hase auf unerklärliche Weise, und Sophie ahnt trotz ihrer Angst um den geliebten Kuschelhasen, dass ihr Spielkamerad wieder einmal von der Abenteuerlust gepackt worden sein muss, und er sich auf einer Reise zu neuen, unbekannten Ufern befindet. Denn Felix ist wohl mit Abstand der unternehmungslustigste Hase weit und breit.
Glückliche kleine Sophie, einen Kuschelhasen zu kennen, den regelmäßig das Fernweh in die weite Welt hinaustreibt, und als Entschädigung für seine Abwesenheit Briefe und Nachrichten an seine zurückgelassene Freundin schickt. Aber wenn man jetzt an harmlose Reisepost mit Worthülsen à la „Mir geht es gut, komme bald wieder“ denkt, ist man bei Felix an der falschen Adresse. Neben seinem Abenteuergeist besitzt der Hase auch das Talent eines Reiseschriftstellers, der die vielen Geschichten von fernen Ländern und interessanten Menschen derart spannend und lustig erzählt, dass Sophie anfängt, ihren Eltern Löcher in den Bauch zu fragen und ihre Umgebung mit anderen Augen zu betrachten.
Der Inhalt der Briefe wirkt sich aber auch unmittelbar auf die Menschen in Sophies Umkreis aus, so entschließt sich Tante Edda, mit ihr spontan nach Berlin zu fahren, um sich den Reichstag anzuschauen und der Nichte etwas von der jüngsten Zeitgeschichte der Republik zu erzählen. Da verkleiden sich Sophie und ihre Freundin als indische Prinzessinnen, und mit der Oma unterhält sie sich über China, während man grünen Tee schlürft. Auf einer Kanufahrt mit der Familie wird ein gefährliches „Krokodil“ entdeckt, und im heimischen Sandkasten entsteht „das kleinste Mexiko der Welt“. Als dann der flauschige Reiseberichterstatter rechtzeitig zu ihrem Geburtstag im Garten landet, ist Sophie heilfroh, dass ihrem Felix nichts passiert ist, und die Freude wird umso größer, als er ihr noch ein kleines Geschenk aus seinem „fliegenden Koffer“ zaubert und seine Reise damit zu Ende ist für dieses Mal.
Die Idee, die Briefumschläge in dem Buch „Weltbeste Briefe von Felix“ zusätzlich noch mit kleineren „Reisemitbringseln“ zu bestücken, ist originell und für Kinder ab fünf Jahren eine willkommene Abwechslung, da sie neben der Ergänzung zum Reisebericht für die Kinder auch wie eine „kleine Belohnung“ für das Lesen der Texte sind. Die gut verständlichen Texte von Annette Langen und die liebvollen Illustrationen von Constanza Droop ergänzen sich wunderbar zu einem lehrreichen und phantasievollen Kinderbuch, dass mit einer „kleinen Überraschung“ auf der Cover-Rückseite ein ideales Buch zum Verschenken ist.
Autorenportrait:.
Annette Langen, geboren 1967 in Leverkusen, wuchs in einer Buchhändler-Familie auf. Schon als Kind unternahm sie viele Reisen mit ihrer Familie und hatte als Jugendliche zahlreiche Brieffreunde in aller Welt. So tauchen oft eigene Reiseerinnerungen in den Felix-Büchern wieder auf. Die ehemalige Verlagslektorin hat mittlerweile 30 Bücher veröffentlicht.
Illustratorenportrait:
Constanza Droop, geboren 1965 in Gütersloh, wollte als Kind eigentlich Architektin werden. Nach dem Abitur entschied sie sich aber für ein Grafik-Design-Studium und besuchte die Fachhochschulen in Nürnberg und Münster. Seither ist sie freiberuflich als Illustratorin tätig und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Münster.
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