Unter dem Himmel von Sylt
Die Insel in Luftbildern
(pr). „Sylt – filigran hingegossen wie ein Anker. Die Inseln und Halligen, vom Meer eingefasst mit gekräuselten Rändern – sie erscheinen in ihrer reinen Existenz ganz und gar wunderbar.“, so schreibt Pastor Traugott Giesen im Vorwort zu dem Bildband „Unter dem Himmel von Sylt“. Mit Texten von Hans-Juergen Fink und den beeindruckenden Luftbild-Aufnahmen von Matthias Friedel ist dieser Bildband etwas ganz Besonderes, zeigt er doch Sylt mal aus einer ganz anderen Perspektive.
Die überwiegend doppelseitigen Aufnahmen sind durchgängig kenntnisreich von Hans-Juergen Fink dokumentiert, was zum Verständnis der Lagebefindlichkeit und zur Erleichterung der Orientierung auch notwendig ist. Viele Orte oder Strände würde man nämlich gar nicht erkennen, sondern vermutet sie vielleicht in der Sahara oder anderswo, wenn dieses Buch nicht „Unter dem Himmel von Sylt“ hieße. Die Texte erläutern geschichtliche Hintergründe und aktuelle Informationen, die mit den qualitativ guten und wunderschönen Luftaufnahmen einen idealen Zusammenhang ergeben.
Dieser Luftbildatlas zeigt nicht nur die touristische Seite von Sylt, sondern auch verlassene Strände, Halligen oder militärische Hinterlassenschaften. „Die Insel in Luftbildern“, von List über Kampen und Rantum bis Hörnum, findet man hier abgelichtet, aber auch die anderen Nordfriesischen Inseln Föhr, Amrum und Pellworm, ein paar Halligen sowie Helgoland zeigen die Umgebung von Sylt aus der Vogelperspektive.
„All diese Bilder laden ein, die eigenen Gefühle und Geschichten mit dieser Landschaft zu verbinden. Sie zeigen Vertrautes in ungewohnten Perspektiven, weggerückt – aber nur, damit wir schärfer hinschauen und dann mit neuem Überblick das Einzelne mehr achten, bestaunen, lieb gewinnen. Sylt, die Inseln und die Halligen sind ein Versprechen: hier wird man dankbar. Auch dabei helfen diese Bilder – denn sie zeigen Orte des Glücks.“, so schließt Pastor Giesen sein Vorwort ab – dem ist nichts hinzu zu fügen.
Autorenportrait:
Hans-Juergen Fink, Jahrgang 1953, studierte Germanistik, Geschichte, Politikwissenschaften und Pädagogik in Mainz und Marburg/Lahn. Journalist seit 1969. Lebt seit 1970 in Hamburg. Machte hier sein Lehramt-Examen, wurde aber 1984 Redakteur beim „Hamburger Abendblatt“ und ist dort heute Leiter Entwicklung & Koordination.
Fotografenportrait:
Matthias Friedel, Jahrgang 1966, lernte Werbekaufmann, entdeckte dabei eher zufällig, wie sehr der Blick von oben die Menschen fasziniert. Er wechselte 1995 die Profession und sitzt seither fast jede Woche fotografierend im Flugzeug.
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Hans-Juergen Fink |
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