Tolkiens Zauber

Essays und Erinnerungen von Terry Pratchett, Ursula K. Le Guin, George R. R. Martin und anderen

Tolkiens Zauber(twi). Herausgeberin Karen Haber hat namhafte Autoren des Großkreises Sciencefiction und Fantasy gebeten, ihre ganz persönliche Verbindung zum „Der Herr der Ringe“ von J. R. R. Tolkien aufzeigen. Die unterschiedlichen Autoren lassen in dem Buch „Tolkiens Zauber“ ihren Gedanken freien Lauf, was sie beim erstmaligen Lesen des „Herrn der Ringe“ empfunden haben, beziehungsweise, wie dieser Roman ihr Leben verändert hat und sie dazu brachte, ebenfalls Fantasyliteratur zu schreiben.

Durch viele schwarz-weiß Illustrationen zum „Herrn der Ringe“ von John Howe untermalt, werden die Gedanken von beispielsweise George R. R. Martin, welcher der Produzent der Serie „Beauty and the Beast“ war und auch bei „Twilight Zone“ als Story Editor mitgewirkt hat, zum „Herrn der Ringe“ gut in Szene gesetzt. Raymond E. Feist hat nicht zuletzt mit dem Zyklus „Die Verschwörung der Magier“ oder „Die Schlangenkrieg Saga“ seinen Durchbruch ebenfalls Tolkiens Anregung zu verdanken. Auch Michael Swanwick, welcher mehrfach mit dem „World Fantasy Award“ ausgezeichnet wurde, verdankt seine Inspiration dem Werke Tolkiens. Die mittlerweile über 29 Romane von Esther Friesner basieren in ihrer Initialzündung ebenfalls auf das einschneidende Erlebnis der ersten Lesung von „Der Herr der Ringe“.

Ob es sich im Weiteren um Harry Turtledove, Poul Anderson oder Terry Pratchett handelt, alle haben diese innige Verbindung zum „Herr der Ringe“. Robin Hobb, Ursula K. Le Guin, Diane Duane, Douglas A. Anderson Orson Scott Card, Charles de Lint, Lisa Goldstein, Glenn Hurdling, Timm & Greg Hildebrandt und nicht zuletzt Terri Windling – sie alle geben Erinnerungen und Essays zum Besten, um mitzuteilen, wie und in welcher Weise sie ganz persönlich von J. R. R. Tolkien und seinem Meisterwerk beeinflusst wurden.

Das Buch „Tolkiens Zauber“, aus dem Englischen von Michael Koseler übersetzt, ist einzig und allein für Fans des „Herrn der Ringe“ heraus gebracht worden, die wissen möchten, wie andere Autoren durch J. R. R. Tolkien beeinflusst wurden, und wie andere die erste Lesung des „Herrn der Ringe“ überstanden haben. Es sind sehr viele persönliche und private Details eingeflossen, die zu lesen viel Spaß macht. Und wer weiß, vielleicht erschließt sich dem einen oder anderen Leser, durch das Autorenprofil am Ende des Buches, nicht noch ein weiterer Roman, der des Lesens wirklich wert ist.

Herausgeberportrait:
Karen Haber, 1955 in den USA geboren, ist Autorin zahlreicher Erzählungen und Romane. Gemeinsam mit ihrem Mann Robert Silverberg gibt sie regelmäßig Science Fiction- und Fantasy-Anthologien heraus. Sie lebt in Kalifornien.

Illustratorenportrait:
John Howe, 1957 in Vancouver geboren, wurde mit seinen kunstvollen Illustrationen zu J. R. R. Tolkiens Werk weltberühmt. Als Konzeptkünstler von Peter Jacksons großer Kino Trilogie „Der Herr der Ringe“ trug er wesentlich dazu bei, die magischen Orte Mittelerdes zum Leben zu erwecken. Der Künstler lebt und arbeitet in der Schweiz.

Tolkiens Zauber

Karen Haber (Hrsg.)
Tolkiens Zauber
Essays und Erinnerungen von Terry Pratchett, Ursula K. Le Guin, George R. R. Martin u. a.
Mit Illustrationen von John Howe

Aus dem Englischen von Michael Koseler
Piper Verlag, München
ISBN 3-492-28588-0
Deutsche Erstausgabe, 271 Seiten, mit zahlreichen s/w-Abbildungen, Taschenbuch.
Unverbindliche Preisangabe: € 8,95 (D) / € k. A. (A) / sFr 16,50

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