Playboy 1954 – 2004

Bildband zum 50. Geburtstag des berühmtesten Männermagazins der Welt

Playboy 1954 - 2004 (pr). „Fast jeder erinnert sich an seinen ersten Playboy und sein erstes Playmate.“ – behauptet zumindest Hugh Hefner, Erfinder des „Playboy“. Ob das nun stimmt oder nicht: In dem Jubiläumsbildband „Playboy 1954 – 2004“, der anlässlich des 50-jährigen Geburtstags des Magazins erschienen ist, wird der jüngere Leser alte Klassiker entdecken können und der in die Jahre gekommene sich an viele Bilder und Geschichten erinnern.

Autor Jim Petersen erzählt in seiner Einleitung die Geschichte eines Mannes, der eine Vision hatte und daraus die erfolgreichste Männerzeitschrift der Welt machte: Hugh Hefner, dessen Name untrennbar mit dem „Playboy“ verbunden ist. Dabei betont der Autor die harte Arbeit der Redakteure und vor allem die Rolle der Kunst der Fotografie, die der „Playboy“ vorangetrieben habe. Michael Göpfert übersetzte die Texte, die ein jedes Kapitel eröffnen und die Bedeutung der Fotos erläutern.

Das erste Kapitel ist – natürlich – den Playmates gewidmet. Jim Petersen erklärt ihre Bedeutung für die Zeitschrift und die Jugend der 50er und 60er Jahre, aber auch die Sicht der jungen Mädchen, die aus Abenteuerlust, purer Neugier oder dem Sinn für Karriere eine Fotosession mitmachten. Was folgt, sind die besten Fotos aus einer langen Reihe von Playmates, an denen man deutlich die Veränderungen in Mode und Schönheitsideal von den 50er Jahren bis heute erkennen kann.

Ein anderer wichtiger Aspekt, der den „Playboy“ berühmt machte, waren Interviews mit berühmten Persönlichkeiten, die anders waren, als in anderen Zeitungen: Es waren mehr Gespräch als ein Frage-Antwort-Spiel und deshalb ehrlicher. Auch hier spielen die Portraitfotos eine wichtige Rolle, wurden sie doch ebenfalls zur Kunstform erhoben. Die ausgewählten Beispiele zeigen Stars von damals und heute, wie sie sich im Playboy präsentierten, unter anderem Jimmy Carter, David Bowie oder Wesley Snipes.

Neben dem „Playmate des Monats“ bestimmten Nacktaufnahmen von Berühmtheiten das Bild des Playboys. Marilyn Monroe, Covergirl der ersten „Playboy“-Ausgabe, die am 1. Dezember 1953 mit einer Auflage von 70.000 Exemplaren an den Start ging, machte diese Fotos salonfähig. Seitdem haben sich zahlreiche Schönheiten für das Magazin ausgezogen. Auch hier können die gewählten Fotografien nur einen Ausschnitt aller Stars präsentieren, die sich je abbilden ließen, doch sind viele inzwischen berühmt gewordene Fotos zu sehen.

Lebensstil gehörte zu den regelmäßigen Themen. Der Versuch, ein neues Selbstbewusstsein der Männer zu wecken, ist in zahlreichen Aufnahmen dokumentiert. Genauso gehören erotische Kunst und die zahlreichen Cover zur Geschichte des Playboys, von denen ebenfalls je eine Auswahl gezeigt wird. Ein umfangreiches Register verweist auf alle Fotos von Stars und Playmates.

Der Bildband „Playboy 1954 – 2004“ wird sowohl langjährigen Fans, als auch Männern und Frauen gefallen, die noch nicht so lange Leser des Magazins sind. Denn mit seinen humorvollen Texten und ansehnlichen Bildern, bietet er einen beeindruckenden Blick hinter die Kulissen einer 50-jährigen Erfolgsgeschichte!

Playboy 1954 - 2004

Jim Petersen
Playboy 1954 – 2004

Aus dem Englischen von Michael Göpfert
Verlag Collection Rolf Heyne, München
ISBN 3-89910-209-6
240 Seiten, mit über 250 meist farbigen Fotos, Hardcover gebunden mit Schutzumschlag, Format 23 x 30,5 cm.
Unverbindliche Preisangabe: € 50.- (D) / € 51,40 (A) / sFr 82.-

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