Malakhov
Biographische Tanzimpressionen
(pr).
Die beeindruckende Karriere einer Ausnahmeerscheinung wird in der Biographie
„Malakhov“, zu der der Balletttänzer Vladimir Malakhov die
Autorin Ingeborg Tichy-Luger autorisierte, detailliert und einfühlsam wiedergegeben.
Mit ihm verfasste sie ein Werk, das durch große Intensität und atmosphärische
Dichte besticht.
Die Lebensgeschichte des Vladimir Malakhov liest sich wie ein Märchen: 1968 in der Ukraine geboren, bemerken seine Eltern und Tanzlehrer schnell sein außergewöhnliches Talent. Mit zehn Jahren besucht er die „Moskauer Akademische Choreographische Schule“. Seine weitere Ausbildung, die ersten Engagements und sein Durchbruch in der internationalen Ballett-Welt sind ebenso beeindruckend wie ergreifend geschildert. Doch nicht nur die internationalen Erfolge kann der faszinierte Leser miterleben, sondern auch den privaten Vladimir Malakhov, den Familienmensch. Seine Beziehung zu den Eltern, zu der geliebten Großmutter und zu seinem Bruder ist anrührend und sehr nah am Menschen beschrieben. Vor allem die persönliche Ich-Form, in der die Texte verfasst sind, bewirkt diesen Effekt, so dass diese Biographie im Bildbandformat fesselt und nicht mehr los lässt.
Marcia Haydée erzählt im Vorwort von ihrer ersten Begegnung mit Vladimir Malakhov und wie er sie damals beeindruckte. Man hat den Eindruck, dass hier ein Mensch über einen ihm lieb gewordenen Freund erzählt, ohne Schnörkel und Lobhudelei, sondern schlicht die empfundene Wahrheit.
Dem Abschnitt „Biographischen Tanzimpressionen – in Worten“ folgen die Impressionen in Bildern. Ausschließlich Schwarz-Weiß-Aufnahmen vermitteln einen weiteren Einblick in das Leben eines Mannes, der sich dem Tanz verschrieben hat. Neben Fotografien von den ersten Anfängen als Balletttänzer in der Bolschoi-Ballettschule 1978, sind alle Stationen seines Lebens als Künstler festgehalten. Zusammen mit Partnerinnen auf der Bühne, Portraits, Solo-Szenen oder Bilder aus den Proberäumen bilden eine gelungene Zusammenstellung, die einen tiefen Einblick vermittelt. Alle Bühnenfotos sind durch eine unglaubliche Dynamik geprägt. Der Betrachter spürt die Anspannung und auch die Freude des Tänzers, seine Begeisterung für den Tanz und die Kraft seiner Sprünge.
„Malakhov“ ist eine sehr lesenswerte Biographie, nicht nur für ausgewiesene Ballett-Begeisterte, sondern für alle, die eine spannende, gut geschriebene Lebensgeschichte genießen möchten und sich für kraftvolle Bilder begeistern können!
Autorenportrait:
Ingeborg Tichy-Luger, geboren 1952 in Wien, absolvierte Studien in Klassischem Ballett, sowie in Betriebswirtschaft und Grafik-Design. Seit 1985 ist sie als freiberufliche Grafikerin, Journalistin und Kunstmanagerin tätig, gründete 1999 den Ballettclub Wiener Staatsoper und fungiert seither als dessen Präsidentin, sowie Chefredakteurin des Clubmagazins „dancer’s“.
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