Madita und Lisabet aus Birkenlund
Zwei der schönsten Geschichten in einem Sammelband
(pr).
„Madita und Lisabet aus Birkenlund“ sind ein lustiges Geschwisterpaar.
Madita macht oft Schabernack, aber auch die kleine Lisabet ist ein richtiger
Wirbelwind. „Sie stopft für ihr Leben gern etwas irgendwo hinein,
wo es nicht hingehört. Den Schlüssel der Mädchenkammer wirft
sie in den Briefkasten; Mamas Ring steckt sie in ihr Sparschwein (…);
Papas Fahrradklammern zwängt sie in eine leere Flasche. All das tut sie
aber nicht aus Ungezogenheit, sie will nur mal sehen, ob es geht. Festzustellen,
ob man etwas irgendwo hineinkriegt, macht Spaß, besonders wenn man vorher
nicht weiß, ob man es hinkriegt.“
So kommt es denn, dass Lisabet eines Tages eine Erbse in der Nase stecken hat, die so tief sitzt, dass selbst ihre Mama sie nicht mehr herausbekommt. Madita und Lisabet machen sich auf den Weg zum „Onkel Berglund“, er soll Lisabet von der Erbse befreien. Doch unterwegs vergessen die beiden Mädchen völlig die Zeit und erleben einen „famosen Tag“. Welche spannenden Dinge passieren, und ob die kleine Lisabet die Erbse in ihrer Nase wieder loswird, erfahren Kinder ab sechs Jahren in dem heiteren Buch „Madita und Lisabet aus Birkenlund“ von Astrid Lindgren. Auch die zweite Geschichte verspricht spannend zu werden, denn die beiden Mädchen machen, ohne ihren Eltern Bescheid zu sagen, einfach so einen Winterausflug.
In der Sammelausgabe „Madita und Lisabet aus Birkenlund“ sind erstmals zwei der schönsten Madita-Geschichten „Als Lisabet sich eine Erbse in die Nase steckte“ und „Wie gut, dass es Weihnachtsferien gibt, sagte Madita“ vereint. Die berühmte Autorin Astrid Lindgren erzählt unterhaltsam von den Erlebnissen der beiden Schwestern, aus dem Schwedischen von Anna-Liese Kornitzky übersetzt. Liebevolle Illustrationen von Ilon Wikland untermalen die sorgenfreie Stimmung der einfühlsamen Erzählungen.
Das Kinderbuch „Madita und Lisabet aus Birkenlund“ ist zeitlos schön und begeistert alle kleinen und großen Astrid Lindgren-Fans!
Autorenportrait:
Astrid Lindgren wurde 1907 im schwedischen Småland geboren. Gemeinsam mit drei Geschwistern wuchs sie auf dem Hof Näs bei Vimmerby auf. 1945 erschein ihr erstes Kinderbuch „Pipi Langstrumpf“ in Schweden und bereits 1949 in deutscher Übersetzung. Es folgten viele weitere Bücher und Geschichten, die inzwischen weltweit übersetzt und längst zu Klassikern der Kinderliteratur geworden sind. Die „bekannteste Kinderbuchautorin der Welt“ („Die Zeit“) wurde vielfach national und international ausgezeichnet, u. a. mit dem Schwedischen Staatspreis für Literatur, dem Hans-Christian-Andersen-Preis, dem Alternativen Nobelpreis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In der Begründung hierfür hieß es: „Sie führt den Lesern keine heile Welt vor, aber eine Welt, in der wir lachen und weinen, träumen, aber auch leben können.“ Astrid Lindgren starb 2002 im Alter von 94 Jahren in Stockholm.
Illustratorenportrait:
Ilon Wikland, 1930 in Tartu/ Estland geboren, kam mit 14 Jahren als Flüchtling nach Schweden, wo sie in einer Kleinstadt aufwuchs. Sie studierte an der Kunsthochschule in Stockholm und London und machte sich später als Kinderbuch-Illustratorin selbständig. 1954 begann ihre Zusammenarbeit mit Astrid Lindgren, aus der mehr als dreißig Bücher hervorgegangen sind. Heute ist Ilon Wikland, die für ihr Gesamtkunstwerk mit dem Elsa-Beskow-Preis und mit dem Kulturpreis der estnischen Vertretung in Stockholm ausgezeichnet wurde, eine der bekanntesten Kinderbuch-Illustratorinnen und gilt als die Lindgren-Illustratorin.
© Copyright by: Public Dialog Hamburg