Fußballgeschichten vom Franz
Eine entzückende Kindergeschichte für das erste Lesalter
(bs). Franz ist ein ganz normaler Junge: Er hört gern Musik, guckt Videos und es gibt ein Mädchen für das er schwärmt, und einen Jungen, den er bewundert. Manchmal mag er die Schule leiden meistens aber nicht. Was er liebt, ist Fußball und so ist es für ihn etwas besonderes, in der Mannschaft seines „Helden“ Josef mitzuspielen.
Durch einen dummen Zufall trifft Franz eines Tages ein Ball so hart, dass er in Ohnmacht fällt. Für die anderen steht er nun als „Weichei“ da, wird gehänselt und Fußball gerät zum Tabuthema, denn Franz darf nun nicht mehr mitspielen. Trost findet er bei seiner Freundin Gabi, die ebenfalls Fußball spielt allerdings in einer reinen Mädchenmannschaft. Als dort eine Spielerin ausfällt, überredet sie Franz, für diese einzuspringen.
Für Franz eine Chance, aber zugleich der Zwiespalt: Was werden die anderen Jungen denken? Und was wird sein, wenn er wieder versagt? Tatsächlich wird er unter dem Spott der Kumpels zur „Franziska“ doch die Mädchen halten alle zu ihm, bis Franz vor der großen Entscheidung steht.
Einfühlsam beschreibt Christine Nöstlinger in „Fußballgeschichten vom Franz“ die Gedanken und Wirrungen des Zweitklässlers, den Zwiespalt zwischen dem Wunsch „ein echter Kerl“ sein zu wollen und der Freundschaft zu den loyalen Mädchen.
Ansprechende bunte Bilder von Erhard Dietl und eine extra große Schrift machen „Fußballgeschichten vom Franz“ zu einem kindgerechten und empfehlenswerten Buch, welches dazu aufmuntert, zu seinen Freunden zu stehen aber auch seinen eigenen Stolz zu haben. Eine Geschichte nicht nur um Fußball, sondern auch um das Größer-werden, den eigenen Charakter und die Frage, was Freundschaft bedeutet.
Autorenportrait:
Christine Nöstlinger, 1936 in Wien geboren, lebt als freie Schriftstellerin abwechselnd in ihrer Geburtsstadt und im Waldviertel. Sie schreibt Kinder- und Jugendbücher und ist für Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen tätig. Die bekannte Autorin wurde unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und dem Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet.
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Christine Nöstlinger |
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