Fußball
Aus der Reihe „Kleine Philosophie der Passionen“
(hpe).
Große und kleine Fußballwunder im Europacup, WM-Partys mit 50 Leuten
(darunter auch Frauen!), die sich um einen Fernseher scharen, das unerträgliche
Leiden mit der eigenen Mannschaft im Stadion all das beschreiben Johannes
Dräxler und Harald Braun in ihrem Buch „Fußball“ aus
der Reihe „Kleine Philosophie der Passionen“, einer Sammlung von
Kurzgeschichten rund um den grünen Rasen. Obwohl das Erzählte größtenteils
autobiographisch ist, wird sich jeder halbwegs an der Materie Interessierte
in den Anekdoten unweigerlich wieder erkennen. Angefangen mit den ersten aktiven
Erfahrungen in der Jugend des Dorfvereins, die nur aufgrund dummer Zufälle
nicht zu einer Profikarriere geführt haben, beleuchten die Autoren alle
Facetten des Fußballs. So kommen die jeweiligen Lieblingsvereine genauso
zur Sprache, wie die Einstellung zur Nationalmannschaft (bevorzugt „Gurkentruppe“
genannt). Dabei macht den besonderen Reiz aus, dass die beiden Autoren
auch das kennt der Fan selten einer Meinung sind, und mit Hilfe von niedergeschriebenen
Diskussionen so auch noch die dem Fußball innewohnende Streitkultur geschickt
darstellen.
„Fußball Kleine Philosophie der Passionen“ bietet eine im höchsten Maße unterhaltsame Annäherung an des Deutschen liebstes Kind!
Autorenportrait:
Johannes Dräxler, geboren 1951, ist Drehbuchautor und hat bisher
über alles geschrieben, nur nicht über Fußball. Er war
Reporter der „Münchener Abendzeitung“ und danach freier Journalist.
Harald Braun, geboren 1960, mit Holstein Quickborn 1997 in die Bezirksliga aufgestiegen,
ist stellvertretender Chefredakteur bei „Allegra“, davor war er
Redakteur bei „Miss Vogue“, „Cinema“ und „TV
Spielfilm“. Er ist außerdem Autor des Buches „Das
sind Gefühle, wo man schwer beschreiben kann!“.
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