Fremd küssen
Chaotische Lebensumstände können ganz normal sein
(twi).
Mit 36 scheint das Leben von Carolin Schatz eine Aneinanderreihung von Katastrophen
zu sein: Der Job im Sender bei Easy-Radio ist die Hölle, die schwulen Kollegen
und Freunde nerven, der eigene Körper gibt anscheinend langsam den Geist
auf, und zu allem Überfluss kann sich Caro nicht durchsetzten. Sex ist
mittlerweile ein Fremdwort, und wenn sie mal einen abbekommt, dann ist es ein
Versager, mit dem ansonsten keine etwas zu tun haben wollte. Dies ändert
sich schlagartig, als Pitbull Panther in ihr Leben tritt, welcher sie als Hells
Angel-Rocker in die „besseren“ Kreise einführt. Letztendlich
planen die beiden dann auch noch, im Hessischen einen Swingerclub zu eröffnen
doch es geht alles schief, was auch nur schief gehen kann.
Der herrlich komisch-erfrischende Debütroman „Fremd küssen“ von Autorin Steffi von Wolff ist eine abgefahrene Mischung aus „Sex in the City“ und „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, mit einem Beigeschmack von „Lindenstraße“. Es ist alles so extrem überzogen, dass es nur ein Roman sein kann, denn mit Realität hat diese „Soap-Opera“ in Buchform wenig gemein. Man kann herzhaft lachen und ist doch sehr betroffen, wie Carolin immer tiefer an den Rand der Gesellschaft rutscht auch wenn es im Buch scheint, als sei alles toll und ihre Freunde ganz normal.
„Fremd küssen“ ist leichte Kost für alle Frauen, und man kann sich wunderbar beim Lesen unterhalten lassen!
Autorenportrait:
Stephanie von Wolff, geboren 1966, arbeitet als Redakteurin, Moderatorin, Sprecherin,
freie Autorin und schreibt auch Comedy. Sie wuchs in Hessen auf und lebt heute
mit Mann und Sohn in Hamburg. „Fremd küssen“ ist ihr erster
Roman, der Fortsetzungsroman erschien unter dem Titel „Glitzerbarbie“.
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